Dokumentarfilm über Musk hinterfragt politischen Einfluss und Aufsicht
Regisseur Alex Gibney äußert Zweifel, ob eine von Demokraten geführte Regierung Elon Musk für seine Geschäftspraktiken trotz dessen finanzieller Macht zur Rechenschaft ziehen kann.

Nach einer Vorführung auf der Wired World Fair stellte Regisseur Alex Gibney die Frage in den Raum, inwieweit das US-amerikanische politische System in der Lage ist, die Geschäftsaktivitäten von Elon Musk unabhängig zu untersuchen. Angesichts der hohen Wahlkampfspenden des Unternehmers steht die Frage im Zentrum, ob politische Akteure regulatorischen Druck ausüben können, ohne von dessen finanziellen Ressourcen beeinflusst zu werden.
Der Dokumentarfilm 'Musk' thematisiert mehrere laufende behördliche Untersuchungen, mit denen Musk und seine Unternehmen konfrontiert sind. Laut Gibney könnten diese Ermittlungen eine Motivation für Musks Unterstützung republikanischer Kandidaten mit über 474 Millionen Dollar gewesen sein. Die Dokumentation beleuchtet somit ein Spannungsfeld zwischen unternehmerischem Erfolg und demokratischer Kontrolle.
Die Veröffentlichung des Films verlief konfliktbehaftet, unter anderem durch rechtliche Drohungen von Musks Anwälten und die Weigerung großer Social-Media-Plattformen, den Trailer zu bewerben. Da Musk eine Teilnahme ablehnte, nutzte die Produktion einen KI-generierten Avatar für die Darstellung. Der Film ist ab dem 6. November digital verfügbar.