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Technologie

Doro-Bericht: Senioren interessiert an Technologie, doch Nutzung ist gering

Eine neue Studie von Doro zeigt, dass 50 Prozent der britischen Senioren an neuer Technologie interessiert sind, aber nur 12 Prozent nutzen entsprechende persönliche Hilfsmittel.

24. Juli 2026
Doro-Bericht: Senioren interessiert an Technologie, doch Nutzung ist gering
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Eine neue Untersuchung von Doro, einem führenden Anbieter von Telefonielösungen für ältere Menschen, deckt eine signifikante Lücke zwischen dem Interesse von Senioren an neuer Technologie und ihrer tatsächlichen Nutzung auf. Der Bericht, der auf einer europaweiten Umfrage unter mehr als 1000 britischen Senioren basiert, ergab, dass die Hälfte der Befragten (50 Prozent) der Technologie offen gegenübersteht und sie als Unterstützung im Alltag sieht.

Dennoch haben nur 12 Prozent der Senioren technologisch unterstützte persönliche Hilfsmittel wie Sicherheitsalarme, Apps oder Sensoren in Gebrauch genommen. Der Bericht mit dem Titel "From walking frame to robots – a report about seniors and technology" unterstreicht, dass das selbstständige Wohnen zu Hause für 98 Prozent der Senioren Priorität hat. Viele fühlen sich jedoch unsicher (15 Prozent), sorgen sich um die eigene Versorgung (38 Prozent), Einbrüche (26 Prozent), Vergesslichkeit (28 Prozent) oder Stürze (24 Prozent).

Moderne Technologien wie Smart-Home-Lösungen könnten das Selbstvertrauen und die Sicherheit von Senioren erhöhen. Das Vertrauen in solche Systeme ist hoch: 33 Prozent der Senioren vertrauen voll und ganz auf Smart-Home-Technologien, weitere 30 Prozent vertrauen teilweise darauf. Die praktische Anwendung bleibt jedoch gering, obwohl bestehende Nutzer eine erhöhte Sicherheit berichten – 46 Prozent geben an, dass ihre technischen Werkzeuge die Sicherheit im Haus verbessern. "Wir sind fest davon überzeugt, dass Technologie, wenn sie gut gestaltet ist, die Sicherheit von Senioren verbessern und ihnen ein besseres und selbstständigeres Leben ermöglichen kann", sagte Robert Puskaric, CEO von Doro. Er betonte die Verantwortung der Technologiebranche, benutzerfreundliche Lösungen zu entwickeln und Senioren zu schulen.

Die Studie beleuchtete auch die Haltung von Senioren zur Digitalisierung im Gesundheitswesen. Obwohl Bedenken hinsichtlich des Verlusts menschlicher Kontakte und der Komplexität bestehen, sind die meisten positiv eingestellt: 42 Prozent der europäischen Senioren befürworten den Einsatz von Technologie im Gesundheitssektor, im Vereinigten Königreich sind es 27 Prozent. Als Reaktion auf diese Erkenntnisse kündigt Doro die Einführung eines neuen Sicherheitsalarmdienstes namens "Response by Doro" für ausgewählte Mobiltelefone an, der eine einfache Bedienung und sofortige Verbindung zu einem Notfallzentrum ermöglicht.

Originalquelle: doro.com