Douyin entzieht 4.238 Konten Livestream-Rechte wegen Minderheitenschutz
Die chinesische Videoplattform Douyin hat in diesem Jahr 4.238 Konten die Livestreaming-Rechte entzogen. Die Maßnahmen richten sich gegen Inhalte, die die körperliche und geistige Gesundheit von Minderjährigen beeinträchtigen könnten.

Die chinesische Videoplattform Douyin hat im laufenden Jahr 4.238 Konten die Rechte für Livestreams entzogen. Diese Maßnahme ist Teil der Bemühungen der Plattform, schädliche Inhalte, die Minderjährige beeinträchtigen könnten, zu bekämpfen und deren körperliche sowie geistige Gesundheit zu schützen.
Douyin gab an, dass 3.780 Konten aufgrund des Verdachts des Profits durch die Ausnutzung Minderjähriger ihre Livestreaming-Rechte verloren haben. Darüber hinaus wurden 29 Agenturen, sogenannte "Gilden", für die Nichteinhaltung von Kinderschutzprinzipien mit Punktabzügen oder dem Ausschluss von der Plattform bestraft.
Die Plattform hat auch das System zur Rückerstattung von Ausgaben Minderjähriger verbessert. In diesem Jahr wurden 66.000 Familien bei Rückerstattungen unterstützt, die sich auf Ausgaben von Minderjährigen bezogen. Weitere 69.000 Konten wurden wegen Problemen im Zusammenhang mit von Minderjährigen getätigten Zahlungen in ihrer Auflade- und Konsumfunktion eingeschränkt.
Diese Schritte sind Teil der umfassenderen Verpflichtung von Douyin, die Online-Sicherheit von Kindern zu gewährleisten. Zuvor kündigte die Plattform an, gegen die Erstellung von "Kind-Influencer"-Konten durch inszenierte Kontroversen vorzugehen und die missbräuchliche Verwendung von Bildern Minderjähriger zu finanziellen Zwecken zu unterbinden. Douyin hat auch technische und administrative Schutzmaßnahmen implementiert, darunter einen obligatorischen "Minderjährigenmodus" für Benutzer unter 14 Jahren und Kooperationen mit Geräteherstellern zur besseren Kontrolle der Funktionen.