Untersuchung gegen DraftKings nach Senkung der Umsatzprognose eingeleitet
Die Anwaltskanzlei Levi & Korsinsky prüft mögliche Verstöße bei DraftKings Inc., nachdem das Unternehmen seine Umsatzprognose für 2026 kurz nach einer Bestätigung gesenkt hatte.

DraftKings Inc. (NASDAQ: DKNG) steht im Fokus einer Untersuchung der Kanzlei Levi & Korsinsky. Anlass ist die Korrektur der Umsatzprognose für das Jahr 2026, die das Unternehmen am 6. November 2026 bekannt gab, nachdem es noch am 7. August an seinen ursprünglichen Zielen festgehalten hatte.
Die Kanzlei untersucht, ob DraftKings seine Aktionäre durch irreführende Finanzinformationen getäuscht hat. Die Senkung der Prognose wurde mit Investitionen in Höhe von 650 bis 700 Millionen US-Dollar in die sogenannte „Predictions“-Plattform begründet, was bei Investoren Fragen zur Transparenz und Qualität der internen Unternehmensplanung aufgeworfen hat.
Von der Untersuchung sind insbesondere Investoren betroffen, die DKNG-Aktien im Zeitraum zwischen der Bestätigung der Prognose im August und der Senkung im November erworben haben. Ziel der rechtlichen Prüfung ist es festzustellen, ob Verstöße gegen das Wertpapierrecht vorliegen. Bisher hat DraftKings keine Stellungnahme zu den Ermittlungen abgegeben.