Fahrer schlief bei Fahrassistenz ein – wegen Trunkenheit am Steuer verurteilt
Ein Fahrer in Chongqing, China, wurde wegen Trunkenheit am Steuer und Gefährdung des Straßenverkehrs zu einem Monat Haft und 2000 Yuan Geldstrafe verurteilt. Der Vorfall ereignete sich, als der Fahrer ein fortschrittliches Fahrerassistenzsystem nutzte.

Ein Mann in Chongqing, China, ist wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Trunkenheit am Steuer zu einem Monat Haft und einer Geldstrafe von 2000 Yuan (ca. 260 Euro) verurteilt worden. Der Vorfall ereignete sich, als der Fahrer auf der Überholspur einer Autobahn einschlief, während er ein fortschrittliches Fahrerassistenzsystem (ADAS) nutzte.
Der Fahrer, identifiziert als Wang, hatte Alkohol konsumiert, bevor er sein Fahrzeug startete und das ADAS aktivierte. Das System gab wiederholt Warnungen bezüglich der Ablenkung des Fahrers aus. Schließlich löste das Fahrzeug eine Sicherheitsbremsung aus und deaktivierte die Assistenzfunktion, als der Fahrer aufgrund von Rausch und Schlaf die Systemanforderungen nicht mehr erfüllen konnte.
Behörden beschafften Daten vom Fahrzeughersteller, die die Handlungen des Fahrers bestätigten. Wangs Blutalkoholgehalt überschritt deutlich den gesetzlichen Grenzwert für Trunkenheit am Steuer. Die Polizei betonte, dass Systeme der Stufe L2 assistierend sind und den Fahrer nicht ersetzen, der für die Überwachung des Fahrzeugs verantwortlich bleibt.
Die Staatsanwaltschaft klagte Wang wegen Gefährdung des Straßenverkehrs an. Das Gericht entschied, dass seine Handlungen eine Straftat darstellten und verhängte die Haftstrafe von einem Monat sowie die Geldstrafe. Ein Berufungsgericht bestätigte das ursprüngliche Urteil.