Drohnen liefern Lebensmittel und bergen Leichen nach Nepals Flutkatastrophe
Chinesische Drohnen transportieren Lebensmittel und bergen Leichen nach verheerenden Überschwemmungen an der Grenze zwischen Nepal und China. Die nepalesische Armee setzt vier DJI FlyCart 100 Drohnen für Hilfslieferungen ein.

Chinesische Drohnen werden zur Bergung von Leichen und zur Lieferung von Lebensmitteln an Überlebende nach verheerenden Sturzfluten eingesetzt, die die Grenzregion zwischen Nepal und Chinas Tibet heimsuchten.
Die nepalesische Armee nutzt vier von China gespendete DJI FlyCart 100 Drohnen für Hilfslieferungen. Laut Reuters führen diese Drohnen täglich zwischen 10 und 16 Lieferungen durch. Der Einsatz erfolgte nach einem teilweisen Gletscherabbruch im Himalaya am 26. August, der eine Welle von Wasser, Schlamm und Geröll auslöste und Grenzübergänge, Talgemeinden sowie Wasserkraftprojekte beeinträchtigte.
Die DJI FlyCart 100 Drohnen sind mit einem 30 Meter langen Seil und einem Winden system ausgestattet, das das Heben und Absetzen schwerer Lasten ermöglicht. Laut der Website des chinesischen Drohnenherstellers DJI können die Drohnen je nach Batteriekonfiguration zwischen 85 und 100 Kilogramm tragen. Ihre Fähigkeit, in schwierigem Gelände zu operieren, macht sie für die Erreichung isolierter Gebiete unerlässlich.
Der Einsatz von Drohnen in solchen Katastrophenszenarien bietet erhebliche Vorteile bei Rettungs- und Hilfseinsätzen. Sie ermöglichen schnelle Reaktionen und Zugang zu Gebieten, die durch Naturkatastrophen von der Außenwelt abgeschnitten sind. Angesichts des Ausmaßes der Überschwemmungen wird erwartet, dass die Drohneneinsätze die Hilfsbemühungen über einen längeren Zeitraum unterstützen werden.