Drohnentechnik-Startup Garuda Aerospace erhält SEBI-Zulassung für Börsengang
Das indische Drohnentechnik-Startup Garuda Aerospace hat die endgültige Genehmigung der SEBI für seinen geplanten Börsengang (IPO) erhalten. Die Emission soll voraussichtlich über 750 Crore Rupien (rund 82 Millionen Euro) einbringen.

Das in Chennai ansässige Unternehmen Garuda Aerospace hat die endgültige Zulassung von der indischen Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde (SEBI) für seinen geplanten Börsengang (IPO) erhalten. Dies ebnet dem Drohnentechnik-Startup den Weg, die öffentliche Emission zu starten, die voraussichtlich über 750 Crore Rupien (rund 82 Millionen Euro) einbringen wird.
Das Unternehmen reichte seinen vertraulichen Entwurf des Red Herring Prospekts (DRHP) Anfang des Jahres bei der SEBI ein. Der Vorstand hatte im März einen Börsengang genehmigt, der eine Neuemission von Aktien im Wert von bis zu 750 Crore Rupien sowie eine nicht näher spezifizierte Verkaufsangebot (OFS) umfasst. Berichten zufolge könnte der OFS-Anteil bis zu 250 Crore Rupien betragen.
Garuda Aerospace wurde 2015 von Agnishwar Jayaprakash und Rithika Mohan gegründet und stellt Drohnen für Verteidigungs-, Landwirtschafts-, Überwachungs- und Logistikanwendungen her. Das Unternehmen bietet auch Drone-as-a-Service (DaaS)-Lösungen und Schulungen für Fernpiloten an.
Das Startup gibt an, über 100.000 Drohnenpiloten ausgebildet zu haben und mehr als 100 Regierungsbehörden sowie 500 Privatunternehmen zu bedienen. Es produziert über 30 Drohnenmodelle und bietet mehr als 50 Drohnendienstleistungen in verschiedenen Sektoren an.
Garuda Aerospace hat bisher über 37 Millionen US-Dollar an Finanzmitteln von Investoren wie Venture Catalysts und dem Cricketspieler Mahendra Singh Dhoni erhalten. Die letzte angekündigte Finanzierungsrunde war eine Series B über 11 Millionen US-Dollar, die das Unternehmen mit 250 Millionen US-Dollar bewertete.