Dubai Influencer Steuern: Hörhan warnt vor Fallen
Investmentpunk Academy GmbH CEO Gerald Hörhan beleuchtet die häufigsten Steuerfallen für Influencer in Dubai. Er warnt vor Wegzugsteuer und Doppelbesteuerung.

Investmentpunk Academy GmbH CEO Gerald Hörhan weist auf die komplexen steuerlichen Risiken für Influencer hin, die nach Dubai ziehen. Viele unterschätzen die Konsequenzen und tappen in kostspielige Fallen, die eine Besteuerung in Deutschland und Dubai nach sich ziehen können.
Laut Hörhan sind die Hauptprobleme die deutsche Wegzugsteuer, die bei einem Umzug in ein Nicht-EU-Land ausgelöst wird. Diese kann zur Besteuerung von fiktiven Veräußerungsgewinnen von Unternehmen oder Vermögenswerten führen. Zudem besteht die Gefahr der Doppelbesteuerung, wenn kein entsprechendes Abkommen besteht, und das Risiko, dass deutsche Finanzämter trotz eines Wohnsitzes in Dubai eine Betriebsstätte in Deutschland annehmen.
Hörhan erklärt, dass einfache Kriterien wie ein deutsches Mobiltelefon, ein Auto mit deutschem Kennzeichen oder eine Wohnung in Deutschland ausreichen können, damit deutsche Finanzbehörden eine steuerliche Präsenz in Deutschland annehmen. Dies kann dazu führen, dass Einkünfte sowohl in Dubai als auch in Deutschland steuerpflichtig werden, ohne dass eine Anrechnung der gezahlten Steuern möglich ist.
Die Wegzugsteuer kann bei Einzelunternehmern und Personen mit starker Markenpräsenz besonders hoch ausfallen. Das Finanzamt bewertet den Wert des Unternehmens oder der Marke fiktiv, was zu erheblichen Steuernachzahlungen führen kann. Hörhan betont, dass die vermeintlichen Steuervorteile Dubais oft durch diese unerwarteten Kosten aufgezehrt werden.
Investmentpunk Academy GmbH rät zu einer sorgfältigen Planung und eingehenden Prüfung der individuellen steuerlichen Situation, bevor ein Umzug nach Dubai in Erwägung gezogen wird, um kostspielige Fehler zu vermeiden.