DuckDuckGo wirbt um Schulen nach Kritik an Googles KI-Politik
DuckDuckGo positioniert sich als Alternative für Bildungseinrichtungen, nachdem Google den Zugang zur Suche an die verpflichtende Nutzung von KI-Funktionen geknüpft hat.

Die Suchmaschine DuckDuckGo versucht derzeit, Schulen als neue Nutzer zu gewinnen. Hintergrund ist Googles Entscheidung, Bildungseinrichtungen den Zugriff auf Google Search zu entziehen, falls diese die integrierten KI-Tools wie Gemini deaktivieren möchten. Diese Richtlinie hat in Bildungskreisen für erheblichen Unmut gesorgt.
DuckDuckGo, das für einen datenschutzorientierten Ansatz bekannt ist, sieht darin eine Chance, Marktanteile im Bildungsbereich zu gewinnen. Bisher ist der Markt durch Googles Chromebooks und die Classroom-Plattform stark besetzt.
DuckDuckGo-CEO Gabriel Weinberg hat Schulen dazu aufgerufen, ihre Standardsuchmaschine zu wechseln, und bietet Unterstützung bei der Implementierung an. Vertreter des Unternehmens kritisierten Googles Vorgehensweise scharf und bezeichneten sie als unangemessene Ausnutzung der Marktmacht.