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Verbraucher

E-Scooter 2026: Neue Regeln und Bußgelder treten in Kraft

Ab dem 1. März 2026 gelten neue Regeln für E-Scooter in Deutschland, darunter schwarze Versicherungskennzeichen und verstärkte Polizeikontrollen. Ab 2027 sind höhere Bußgelder und eine Blinkerpflicht geplant.

11. Juni 2026
E-Scooter 2026: Neue Regeln und Bußgelder treten in Kraft

Mit dem 1. März 2026 treten in Deutschland verschärfte Regelungen für E-Scooter in Kraft. Das bisherige grüne Versicherungskennzeichen verliert seine Gültigkeit und wird durch ein neues, schwarzes Kennzeichen ersetzt. Die Polizei wird die Einhaltung der Versicherungspflicht und die allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) verstärkt kontrollieren.

Gemäß der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung (eKFV) gelten E-Scooter als Kraftfahrzeuge. Zwingend erforderlich sind ein Mindestalter von 14 Jahren, eine Haftpflichtversicherung mit gültigem Kennzeichen sowie eine ABE. Fahrten sind auf Radwegen gestattet, sofern keine Radwege vorhanden sind, darf die Fahrbahn genutzt werden. Gehwege und Fußgängerzonen sind tabu, es sei denn, sie sind explizit für Elektrokleinstfahrzeuge freigegeben, dann jedoch nur in Schrittgeschwindigkeit.

Der Versicherer HUK-COBURG weist auf die Risiken hin und empfiehlt dringend das Tragen eines Helms, obwohl dieser gesetzlich nicht vorgeschrieben ist. Das Fahren mit 20 km/h ohne Schutzausrüstung wird als erheblich gefährlich eingestuft, da Kopfverletzungen bei Unfällen häufig vorkommen.

Verstöße gegen die Vorschriften können empfindliche Bußgelder nach sich ziehen. Besonders gravierend sind die Konsequenzen bei Fahren unter Alkoholeinfluss. Bereits ab 0,3 Promille (bei Unfallbeteiligung oder Ausfallerscheinungen) drohen strafrechtliche Folgen und der Verlust des Versicherungsschutzes. Ab 1,1 Promille gilt ein Fahrer als absolut fahruntüchtig.

Originalquelle: huk.de