E-Schrott-Statistiken zeigen wachsendes Umweltproblem
Die Menge an Elektroschrott (E-Schrott) weltweit nimmt rapide zu, während nur ein kleiner Teil ordnungsgemäß recycelt wird. Dieser Abfall birgt erhebliche Umwelt- und Gesundheitsrisiken.

Die weltweite Anhäufung von Elektroschrott (E-Schrott) nimmt rapide zu, wobei nur ein Bruchteil verantwortungsvoll entsorgt wird. Dieser Abfallstrom enthält gefährliche Materialien wie Blei und Quecksilber, die ernsthafte Umwelt- und Gesundheitsrisiken darstellen. Bis 2024 wurde geschätzt, dass weltweit über 347 Millionen Tonnen nicht recycelter E-Schrott vorhanden waren.
E-Schrott wächst jährlich um 3–5 %, und nur 17,4 % davon werden offiziell recycelt. Dieser weggeworfene Technologie birgt jedoch wertvolle Ressourcen wie Gold, Silber und Kupfer mit einem potenziellen Rückgewinnungswert von fast 57 Milliarden US-Dollar.
Die Herstellung neuer Elektronik ist ressourcenintensiv. Die Produktion eines einzigen Computers erfordert etwa 239 kg fossile Brennstoffe, 22 kg Chemikalien und 1,5 Tonnen Wasser. Dies unterstreicht die Auswirkungen unserer Konsumgewohnheiten und die Bedeutung der Annahme nachhaltigerer Optionen wie generalüberholter Geräte.
In den Vereinigten Staaten besitzt jeder Haushalt durchschnittlich 21 elektronische Geräte, was zur wachsenden Abfallproblematik beiträgt. Viele dieser Geräte landen schließlich auf Mülldeponien, wo ihre Zersetzung schädliche Chemikalien freisetzen kann. Die Erhöhung des Verbraucherbewusstseins und die Verbesserung der Recyclinginfrastruktur sind entscheidende Schritte zur Bewältigung der E-Schrott-Herausforderung.