📣 Senden Sie uns Ihre Pressemitteilung
Seite aktualisiert sich alle 15 Minuten
Technologie

EA steht nach 55-Mrd.-Dollar-Übernahme vor 18 Mrd. Dollar Schulden und Entlassungen

Nach der Übernahme von Electronic Arts (EA) im Wert von 55 Milliarden US-Dollar ist das Spieleunternehmen mit erheblichen Schulden belastet. Berichten zufolge leitet EA Massenentlassungen ein, um seine finanziellen Verpflichtungen zu bewältigen.

6. August 2026
EA steht nach 55-Mrd.-Dollar-Übernahme vor 18 Mrd. Dollar Schulden und Entlassungen
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Electronic Arts (EA) plant Berichten zufolge erhebliche Entlassungen, während der Spielekonzern mit erheblichen Schulden aus seiner kürzlich abgeschlossenen Übernahme im Wert von 55 Milliarden US-Dollar kämpft. Die Transaktion, eine der größten fremdfinanzierten Übernahmen der Geschichte, wurde von einem Investorenkonsortium unter der Führung des Public Investment Fund (PIF) Saudi-Arabiens, Silver Lake und Affinity Partners abgeschlossen.

Die Übernahme belastet die Bilanz von EA mit rund 18 Milliarden US-Dollar an neuen Schulden. Ein erheblicher Teil der Finanzierung, 20 Milliarden US-Dollar, stammt aus einer Fremdfinanzierung durch die JPMorgan Chase, wobei EA 18 Milliarden US-Dollar dieser Schulden übernimmt.

Es wurden Bedenken hinsichtlich der Fähigkeit von EA geäußert, diese neuen Schulden zu bedienen. Das jährliche Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) des Unternehmens wird auf rund 1,5 Milliarden US-Dollar geschätzt. Diese Summe liegt unter den geschätzten jährlichen Zinszahlungen von 1,8 Milliarden US-Dollar für die Schuldenverpflichtungen.

Quellen deuten darauf hin, dass EA seine Kreditgeber über Pläne informiert hat, die Kosten jährlich um 700 Millionen US-Dollar zu senken. Ein erheblicher Teil dieser Einsparungen, 170 Millionen US-Dollar, wird auf "organisatorische Effizienz" zurückgeführt, was voraussichtlich zu weitreichenden Entlassungen führen wird. Das Unternehmen könnte auch seine Spielestudios straffen, was potenziell zur Schließung ganzer Studios oder Teams führen könnte.

Originalquelle: ithome.com