Erdmagnetfeld erlebt 24-stündigen Sturm nach Sonneneruption
Das Erdmagnetfeld hat einen 24-stündigen geomagnetischen Sturm infolge einer Sonneneruption erlebt. Dies ist die stärkste geomagnetische Aktivität seit dem 20. Januar.

IT Home (China) – Das Erdmagnetfeld hat einen 24-stündigen geomagnetischen Sturm durchlaufen, beginnend am Dienstagmorgen. Dieses Ereignis stellt die stärkste aufgezeichnete geomagnetische Aktivität seit dem 20. Januar dar.
Der Sturm wurde durch eine starke Sonneneruption der Klasse X1.3 ausgelöst, die am späten Montag oder frühen Dienstagmorgen von der Sonne ausging. Der resultierende Sonnenwind, ein Strom geladener Teilchen, traf die Magnetosphäre der Erde und verursachte den Sturm. Trotz seiner Intensität war der Großteil Chinas nicht wesentlich betroffen, wahrscheinlich weil der Höhepunkt der Eruption während der lokalen Nachtstunden stattfand.
Nach Angaben des Nationalen Zentrums für Weltraumwetterüberwachung und -warnung in China wird die Sonnenaktivität in den nächsten drei Tagen voraussichtlich hoch bleiben, mit Potenzial für Eruptionen der Klasse M oder stärker. Koronale Massenauswürfe (CMEs) könnten am Dienstag kurzfristige geomagnetische Aktivitäten, möglicherweise einschließlich geringfügiger Stürme, verursachen. An den übrigen Tagen wird mit ruhiger bis leicht gestörter geomagnetischer Aktivität gerechnet.
Geringfügige Störungen der Ionosphäre werden ebenfalls in den nächsten drei Tagen erwartet. Diese Weltraumwetterereignisse können potenziell Satellitenoperationen, Kommunikationssysteme und Stromnetze beeinflussen.