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Technologie

EcoGPT setzt auf energieeffiziente KI und Aufforstungsprojekte

Mit einem Fokus auf kleinere Open-Source-Modelle und eine Baumpflanzinitiative versucht EcoGPT, den hohen Energiebedarf moderner KI-Systeme zu kompensieren.

2. November 2026
EcoGPT setzt auf energieeffiziente KI und Aufforstungsprojekte

Angesichts der steigenden Energiebelastung durch den Betrieb von Rechenzentren für Künstliche Intelligenz suchen immer mehr Unternehmen nach nachhaltigeren Wegen für die Nutzung von KI. Das von Ethan Leonard gegründete Unternehmen EcoGPT setzt hierfür auf schlankere Open-Source-Sprachmodelle, die weniger Rechenleistung erfordern als große proprietäre Systeme. Ergänzend dazu finanziert das Unternehmen für jeweils 100 Nutzeranfragen die Pflanzung eines Baumes.

Die Internationale Energieagentur (IEA) schätzt, dass der Strombedarf durch KI bis 2030 auf 945 Terawattstunden ansteigen könnte. Um dem entgegenzuwirken, hat sich EcoGPT als Public Benefit Corporation (PBC) konstituiert. Diese Rechtsform verpflichtet das Unternehmen dazu, neben wirtschaftlichen Zielen auch explizite öffentliche Interessen und ökologische Auswirkungen in seine Unternehmensführung einzubeziehen.

Seit dem Start vor sechs Monaten hat das Unternehmen nach eigenen Angaben über fünf Millionen Nutzer gewonnen und 435 000 Bäume gepflanzt. Das offizielle Ziel des Startups bleibt es, bis zum Jahr 2027 insgesamt eine Million Bäume zu pflanzen.

Originalquelle: inc.com