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Technologie

Ecosia ersetzt Mistral AI durch offene Modelle und senkt Kosten

Die Suchmaschine Ecosia steigt von Mistral AI-Modellen auf offene Alternativen wie Qwen, GLM und Kimi um, in Partnerschaft mit Melious. Die Umstellung hat Kosten halbiert und Leistung verbessert.

9. Oktober 2026
Ecosia ersetzt Mistral AI durch offene Modelle und senkt Kosten

Die deutsche Suchmaschine Ecosia ersetzt ihre bisherigen KI-Modelle von Mistral AI durch eine Auswahl an offen verfügbaren Modellen. Zu den neuen Alternativen gehören die Modelle Qwen, GLM und Kimi, die unter anderem von chinesischen Anbietern entwickelt wurden. Die Umstellung erfolgt in Zusammenarbeit mit der deutschen KI-Plattform Melious.

Ecosias Gründer und CEO Christian Kroll gab an, dass die Kosten für den KI-Betrieb durch den Wechsel auf etwa die Hälfte gesunken seien. Gleichzeitig hätten sich die Qualität und die Leistung der eingesetzten Modelle verbessert. Zuvor, im Mai, hatte Ecosia von den Modellen von OpenAI zu Mistral gewechselt.

Kroll berichtete von wiederkehrenden technischen Problemen mit den Mistral-Modellen, darunter überlastete Server. Auch die Modellqualität habe Anlass zur Enttäuschung gegeben. Die neue Partnerschaft mit Melious ermöglicht Ecosia den Zugriff auf verschiedene KI-Modelle und verringert die Abhängigkeit von einem einzelnen Anbieter.

Diese strategische Neuausrichtung von Ecosia spiegelt einen zunehmenden Trend in der Branche wider, auf Open-Source-KI-Technologien zu setzen. Offene Modelle bieten mehr Flexibilität und potenziell Kosteneinsparungen im Vergleich zu proprietären KI-Lösungen, was Unternehmen eine präzisere Anpassung ihrer KI-Infrastruktur ermöglicht.

Originalquelle: technode.com