Lehrkräfte sehen Technologie als Erfolgsfaktor, betonen aber Qualität und personalisierten Unterricht
Ein jährlicher Bericht von HMH zeigt, dass 8 von 10 Lehrkräften nun KI einsetzen, ein starker Anstieg gegenüber vor drei Jahren, bei gleichzeitig Rekordpositivität für den Beruf.

Der 12. jährliche Educator Confidence Report von Houghton Mifflin Harcourt (HMH) zeigt, dass 80 Prozent der Lehrkräfte künstliche Intelligenz (KI) in ihrer Lehrtätigkeit einsetzen. Dies stellt einen erheblichen Anstieg gegenüber dem Stand von vor nur drei Jahren dar, als nur 10 Prozent der Lehrkräfte KI nutzten.
Gleichzeitig hebt die Umfrage hervor, dass die positive Einstellung zum Lehrberuf in der Geschichte der Studie einen Rekordstand erreicht hat. Lehrkräfte sind der Meinung, dass Technologie zum Erfolg von Schülern beitragen kann, betonen jedoch entscheidend, dass ihr wahrer Wert darin liegt, qualitativ hochwertigen und personalisierten Unterricht zu ermöglichen.
Die Ergebnisse legen nahe, dass, obwohl die Technologieakzeptanz in Klassenzimmern weit verbreitet ist, Lehrkräfte die Notwendigkeit von pädagogisch fundierten Anwendungen betonen, die die Unterrichtsqualität verbessern und individualisierte Lernerfahrungen ermöglichen. Der Fokus liegt darauf, dass Technologie Kernbildungsziele unterstützt und nicht Selbstzweck ist.
Der am 11. August 2026 in Boston veröffentlichte Bericht basiert auf einer umfassenden Befragung von Lehrkräften. Die Ergebnisse geben Einblicke in den aktuellen Stand und zukünftige Richtungen des Bildungssektors, in dem Technologie als potenzielles Instrument zur Verbesserung angesehen wird, vorausgesetzt, sie unterstützt effektive Lehrmethoden.