eGain: Wissen wird zur Anweisung für KI
Die KI-Entwicklung hat die Rolle von Wissen von Rohdaten zu Systemanweisungen verschoben. Unternehmen müssen neue technologische Architekturen schaffen, in denen Wissen mit derselben Disziplin wie Code verwaltet wird, um zuverlässige KI zu gewährleisten.

eGain Corporation vertritt die Ansicht, dass die Fortschritte in der künstlichen Intelligenz (KI) die Art und Weise, wie Unternehmen Informationen verwalten, grundlegend verändert haben. Wissen, das traditionell als Rohmaterial betrachtet wurde, ist mit generativer KI zur entscheidenden Komponente geworden, die das Systemverhalten steuert – ähnlich einer Instruktionsschicht.
Jahrzehntelang basierten Computersysteme auf einer klaren Trennung zwischen Programmcode und Daten. Der Code wurde durch disziplinierte Engineering-Prozesse entwickelt und streng kontrolliert, während Daten gesammelt und gespeichert wurden. Bei generativer KI fungiert das Modell als Interpret, aber seine Aktionen werden durch das Wissen – Richtlinien, Verfahren, Produktinformationen –, auf das es zur Laufzeit zugreift, bestimmt. Folglich bestimmt die Qualität dieses Wissens direkt die Leistung und Genauigkeit der KI.
Experten stellen fest, dass viele Unternehmen ihre KI-Ambitionen auf instabilen Fundamenten aufbauen und es ihnen an technischer Disziplin im Wissensmanagement mangelt. Trotz des Zugangs zu fortschrittlichen KI-Modellen und erheblichen Budgets bleiben diese Systeme in der Produktion oft hinter den Erwartungen zurück, da die Organisation des Wissens unzureichend gesteuert und kuratiert wird. Diese Lücke führt zu KI-Ergebnissen, die ungenau, widersprüchlich oder veraltet sein können.
eGain betont die Notwendigkeit für Unternehmen, eine neue technologische Architektur zu etablieren, in der das Wissensmanagement – seine Sammlung, Kuratierung und Governance – dieselbe technische Strenge und Disziplin erfährt, die zuvor für Softwarecode galt. Dieser Paradigmenwechsel ist entscheidend für den Aufbau zuverlässiger und effektiver KI-Systeme, die für zukünftige Geschäftsabläufe unerlässlich sind.