Egan-Jones untersucht Diskrepanz zwischen Chinas Wirtschaftswachstum und Aktienrenditen
Die Ratingagentur Egan-Jones analysiert in einer neuen Studie, warum das massive Wirtschaftswachstum Chinas seit 2004 nicht zu entsprechenden Kursgewinnen für Aktionäre führte.

In einem aktuellen Bericht beleuchtet Egan-Jones das Auseinanderklaffen von Chinas rasantem Bruttoinlandsprodukt-Wachstum und der Performance seiner Aktienmärkte. Während China die USA wirtschaftlich überholt hat, erzielten chinesische Aktien im gleichen Zeitraum weniger als die Hälfte der Renditen des US-Marktes.
Die Analyse identifiziert strukturelle Faktoren wie Unternehmensführung, staatliche Eingriffe und Kapitalallokation als Hauptgründe für die mangelnde Rentabilität für Investoren. Die Studie verdeutlicht, dass volkswirtschaftliche Expansion nicht zwangsläufig mit einer proportionalen Wertschöpfung für Kapitalanleger einhergeht.
Zudem stellt der Bericht die Frage, ob der Bereich der künstlichen Intelligenz in China eine Ausnahme bilden könnte. Egan-Jones prüft dabei, ob technologische Unternehmen in China denselben regulatorischen und strukturellen Beschränkungen unterliegen könnten wie traditionelle Industrien.