LBV schließt achtjähriges Projekt zur Brachvogel-Überwachung ab
Der Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern (LBV) beendet ein achtjähriges Satelliten-Telemetrie-Projekt zum Großen Brachvogel. Ziel war es, Zugverhalten und Lebensraumansprüche zu erforschen.
Der Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern (LBV) hat ein achtjähriges Forschungsprojekt zur Erforschung des Großen Brachvogels (Brachvogel) abgeschlossen. Das von 2017 bis 2024 laufende Projekt nutzte Satellitentelemetrie, um das Zugverhalten, die Winterquartiere und die Lebensraumansprüche der Vögel zu untersuchen.
Ziel der Datenerfassung war es, neue Erkenntnisse für den Artenschutz zu gewinnen und Schutzmaßnahmen zu entwickeln. Die gesammelten Informationen sollen dazu beitragen, die Population des Großen Brachvogels in Bayern zu sichern.
Jüngste Meldungen des LBV bestätigen, dass alle besenderten Tiere Anfang 2024 ihre Wintergebiete verlassen haben und sich auf dem Weg in die Brutgebiete befanden. Auch junge Brachvögel wurden bei der Erkundung bayerischer Wiesenbrütergebiete beobachtet.
Die Ergebnisse des Projekts liefern wertvolle Einblicke in die jährlichen Wanderungen und das ökologische Verhalten des Großen Brachvogels. Der LBV hebt hervor, dass durch die gewonnenen Daten die Grundlage für gezieltere Schutzbemühungen geschaffen wurde.