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Gesundheit

El Niño betrifft über 60 Millionen Menschen

Das El Niño-Ereignis 2015-2016, eine Erwärmung im tropischen Pazifik, beeinträchtigt weltweit über 60 Millionen Menschen. Es verursacht weitreichende Gesundheitsprobleme durch Dürren, Überschwemmungen und Temperaturanstiege, darunter Krankheitsausbrüche und Unterernährung.

25. Juni 2026
El Niño betrifft über 60 Millionen Menschen

Das globale El Niño-Ereignis 2015–2016, das durch eine Erwärmung des zentralen bis östlichen tropischen Pazifiks gekennzeichnet ist, wirkt sich auf über 60 Millionen Menschen weltweit aus. Besonders betroffene Regionen sind Ost- und Südafrika, das Horn von Afrika, Lateinamerika und die Karibik sowie der asiatisch-pazifische Raum.

Diese Wettererscheinung verursacht eine Reihe schwerwiegender Gesundheitsprobleme, indem sie extreme Wetterbedingungen wie weit verbreitete Dürren, Überschwemmungen, starke Regenfälle und steigende Temperaturen auslöst. Dies hat zu Krankheitsausbrüchen, weit verbreiteter Unterernährung, Hitzestress und Atemwegserkrankungen geführt.

Obwohl die negativen Wetterauswirkungen von El Niño voraussichtlich bis Mitte 2016 nachlassen werden, werden die damit verbundenen gesundheitlichen Folgen voraussichtlich das gesamte Jahr über und darüber hinaus andauern. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und ihre Partner unterstützen derzeit fast 30 Länder bei ihren Reaktionen auf diese gesundheitlichen Herausforderungen.

Die humanitäre Gesamtreaktion auf El Niño erfordert 3,6 Milliarden US-Dollar, wobei der Gesundheitssektor allein fast 460 Millionen US-Dollar benötigt. Die WHO fordert 51 Millionen US-Dollar zur Bereitstellung kritischer Gesundheitsdienste. Die Organisation warnt davor, dass ein mögliches La Niña-Ereignis später im Jahr 2016 extreme Bedingungen und Gesundheitskrisen weiter verschärfen könnte.

Originalquelle: who.int