📣 Senden Sie uns Ihre Pressemitteilung
Seite aktualisiert sich alle 15 Minuten
Technologie

E-Auto nach grenzüberschreitender Fahrt über 30 Stunden ferngesperrt

Ein chinesischer E-Auto-Besitzer blieb in Kasachstan stecken, nachdem der Hersteller die Systeme des Fahrzeugs nach dem Grenzübergang über 30 Stunden lang per Fernzugriff gesperrt hatte.

23. Juli 2026
E-Auto nach grenzüberschreitender Fahrt über 30 Stunden ferngesperrt
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Ein chinesischer Besitzer eines Elektroautos war über 30 Stunden lang von seinem Fahrzeug ausgesperrt, nachdem er international gereist war, was das Fahrzeug weitgehend unbrauchbar machte. Der Besitzer, Herr Liu, stellte fest, dass das Infotainmentsystem seines Fahrzeugs kurz nach der Überquerung des Grenzübergangs Horgos von Xinjiang nach Kasachstan am 16. Juli per Fernzugriff gesperrt worden war.

Die Sperrung deaktivierte wichtige smarte Funktionen, verhinderte den Zugriff auf persönliche Ausweisdokumente und sogar die Betankung des Autos. Liu, der das Fahrzeug erst seit sechs Monaten besaß, befand sich auf einer geplanten Sommer-Roadtrip durch Zentralasien und Europa. Er hatte das Autohaus während eines Service-Termins über seine Reisepläne informiert, behauptet jedoch, er sei nicht vor möglichen Fernsperrungsrisiken im Ausland gewarnt worden.

Der Autohersteller gab an, dass in China gekaufte Fahrzeuge nur für den heimischen Gebrauch bestimmt seien. Das Unternehmen nannte Sicherheitsbedenken, um zu verhindern, dass die Autos im Ausland weiterverkauft oder gestohlen werden. Dieser Vorfall hat breitere Diskussionen über die Kontrolle von intelligenten Fahrzeugen ausgelöst und inwieweit Hersteller die Fahrzeugnutzung über internationale Grenzen hinweg einschränken können.

Originalquelle: ithome.com