128 Startups mit Unterstützung des Electronics Development Fund sammelten 22,5 Mrd. Rupien
128 Startups und Unternehmen, die über den staatlich geförderten Electronics Development Fund (EDF) Indiens unterstützt wurden, haben insgesamt rund 22.553,82 Crore Rupien eingesammelt. Die Investitionen des Fonds wirkten als Katalysator für weitere erhebliche Kapitalzuführungen.

Startups und Unternehmen, die durch den staatlich geförderten Electronics Development Fund (EDF) Indiens Unterstützung erhielten, haben insgesamt rund 22.553,82 Crore Rupien (etwa 2,7 Milliarden US-Dollar) eingesammelt. Dies gab der Unionsminister für Information und Technologie, Ashwini Vaishnaw, am Mittwoch vor dem Parlament bekannt. Der EDF hat 257,77 Crore Rupien in acht von der SEBI registrierte Tochterfonds investiert, welche ihrerseits 1.335,77 Crore Rupien in 128 Startups und Unternehmen im Elektronik- und IT-Sektor investiert haben.
Die Tochterfonds haben das Kapital des EDF genutzt, um fast das Fünffache dieses Betrags vom Markt anzuziehen. Die vom Fonds unterstützten Unternehmen haben zudem 373 immaterielle Vermögenswerte geschaffen oder erworben. Der 2015 im Rahmen der National Policy on Electronics eingerichtete EDF fungiert als Dachfonds zur Förderung marktorientierter Innovationen in der Elektronikentwicklung und -fertigung. Er investiert in professionell verwaltete Risikokapitalfonds, die Startups mit Risikokapital versorgen.
Minister Vaishnaw erklärte, dass die Auswahl der Startups durch die Tochterfonds auf Parametern wie Innovationsfähigkeit, Entwicklung heimischer Technologien, Potenzial zur Schaffung von geistigem Eigentum, technische Kompetenz des Gründerteams und skalierbare Geschäftsmodelle basierte. Geografisch gesehen entfiel der größte Anteil der Investitionen auf Karnataka mit 90 Unternehmen, die über die unterstützten Fonds 854,54 Crore Rupien erhielten. Telangana und Maharashtra folgten.
Diese Enthüllung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die indische Regierung ihre Bemühungen verstärkt, das Ökosystem für Elektronik und Halbleiterfertigung des Landes zu stärken. Anfang des Monats genehmigte das Kabinett die zweite Phase der Indian Semiconductor Mission (Semicon 2.0) mit einem Umfang von 1,28 Lakh Crore Rupien (etwa 15,5 Milliarden US-Dollar), die sich auf Chipdesign, -fertigung, -verpackung, Ausrüstung, Materialien, Forschung und Talententwicklung konzentriert. Ein separater Plan im Wert von 62.500 Crore Rupien wurde ebenfalls genehmigt, um die heimische Handyproduktion zu fördern.