ElevenLabs erwägt Börsengang für 2028
Das KI-Unternehmen ElevenLabs plant, 2028 die Vorbereitungen für einen Börsengang aufzunehmen. CEO Mati Staniszewski bestätigte die Pläne nach einer Unternehmensbewertung von 22 Milliarden Dollar.

Das in London ansässige Unternehmen ElevenLabs, das KI-Sprach- und Audiomodelle entwickelt, peilt das Jahr 2028 für die Vorbereitungen eines Börsengangs (IPO) an. CEO Mati Staniszewski äußerte sich dazu im Rahmen einer Bloomberg-Tech-Veranstaltung in London.
Das Unternehmen konnte zuletzt eine Bewertung von 22 Milliarden US-Dollar erreichen, nachdem ein Mitarbeiter-Aktienkaufprogramm in Höhe von 300 Millionen US-Dollar abgeschlossen wurde. Dies folgte auf eine Serie-C-Finanzierungsrunde über 180 Millionen US-Dollar im Januar 2025.
Zusätzlich zu seinem Kerngeschäft hat ElevenLabs ein Tool zur Erkennung synthetischer Stimmen in Live-Audiostreams veröffentlicht. Damit adressiert das Unternehmen die wachsenden Anforderungen an Transparenz, insbesondere im Hinblick auf EU-Vorgaben für den Einsatz von KI und Deepfakes.
Auf dem Markt für KI-Audiolösungen konkurriert das Unternehmen unter anderem mit Alibabas Qwen-Modell und dem US-Anbieter Fish Audio. Die IPO-Pläne des Unternehmens fallen in eine Zeit, in der sich der britische Markt für Börsengänge laut Daten von EY im Jahr 2026 erholt hat.