Elisas virtuelle Verkäuferin betreut bis zu 100 Kunden täglich
Elisas Filialmitarbeiter wechselten während der Pandemie ins Homeoffice. Die virtuelle Verkäuferin Vilma Tuuri betreut heute bis zu 100 Kunden pro Tag über Verkaufs-Chats und Videoanrufe.

Der Telekommunikationsanbieter Elisa hat viele seiner Filialmitarbeiter seit Beginn der Pandemie ins Homeoffice verlegt. Das Unternehmen hat ein virtuelles Vertriebsmodell entwickelt, bei dem die Mitarbeiter Kunden online betreuen.
Vilma Tuuri, eine der virtuellen Verkäuferinnen von Elisa, gibt an, heute bis zu 100 Kunden täglich betreuen zu können. Dies ist deutlich mehr als bei der Arbeit im direkten Kundenkontakt in einer physischen Filiale möglich war. Die Arbeit erfolgt hauptsächlich über Verkaufs-Chats und Videoanrufe mit einem Computer, einer Maus und Kopfhörern.
Elisa reagierte schnell auf die durch die Pandemie hervorgerufenen Veränderungen im Kundenverhalten. Laut Unternehmen wurde das neue virtuelle Vertriebsmodell innerhalb weniger Wochen eingeführt, und kein Filialmitarbeiter musste beurlaubt werden. Die Verkäufer erhielten Schulungen für die neue Arbeitsweise.
Die Arbeit in einer virtuellen Umgebung erfordert von den Verkäufern eine andere Art der Konzentration und Präzision, da mehrere Kundenkontakte gleichzeitig bearbeitet werden. Elisa stellt fest, dass das Modell auch ortsunabhängiges Arbeiten ermöglicht, sodass die Mitarbeiter von überall arbeiten können, sofern die Internetverbindung und die Datensicherheit gewährleistet sind.