Elizabeth Holmes-Dokumentation könnte Oscar-Geschichte schreiben
Der Dokumentarfilm "You Can See Everything" von Nathan Fielder und Lance Oppenheim könnte als erster Dokumentarfilm für den Oscar als Bester Film nominiert werden.

Der neue Dokumentarfilm "You Can See Everything" von Nathan Fielder und Lance Oppenheim sorgt für Aufsehen wegen einer möglichen Nominierung für den Oscar als Bester Film. Der Film beleuchtet die letzten Tage von Theranos-Gründerin Elizabeth Holmes, bevor sie ihre Haftstrafe antrat.
Sollte "You Can See Everything" eine Nominierung in der Kategorie Bester Film erhalten, wäre dies ein historischer Erfolg. Noch nie wurde ein Dokumentarfilm in dieser Hauptkategorie nominiert, obwohl die Oscars seit 1929 vergeben werden. Eine eigene Kategorie für Dokumentarfilme, "Best Documentary Feature", gibt es erst seit 1942.
Der Film hat bereits Aufmerksamkeit von Branchenpublikationen wie Variety und Time auf sich gezogen. Diese Anerkennung ist bemerkenswert, insbesondere angesichts von Nathan Fielders Hintergrund in Comedy- und Reality-Serien wie "Nathan For You" und "The Rehearsal", die für ihren trockenen Humor bekannt sind.
"You Can See Everything" soll exklusiven Zugang zu Holmes' Privatleben für 34 Tage vor ihrer elfjährigen Haftstrafe wegen eines der größten Betrugsfälle im Silicon Valley mit Theranos erhalten haben. Der Trailer des Films wirft die Frage nach Holmes' Glaubwürdigkeit auf, indem sie Fielder fragt: "Warum sollte ich Sie täuschen?"
Die Veröffentlichung des Films ist für Freitag, den 16. Oktober geplant, und bietet dem Publikum die Möglichkeit, sich selbst ein Bild zu machen.