Elma Schmidbauer berichtet über ERP-Einführung
Das produzierende Unternehmen Elma Schmidbauer hat erfolgreich ein neues ERP-System eingeführt und teilt seine Erfahrungen und gewonnenen Erkenntnisse.

München – Das produzierende Unternehmen Elma Schmidbauer hat die Einführung seines neuen ERP-Systems erfolgreich abgeschlossen. Die Firma gab kürzlich Einblicke in die Erfahrungen und Lehren aus dem Projekt, das über zwei Jahre lief und auf die Steigerung von Transparenz und Effizienz abzielte.
Das Einführungsprojekt startete 2015 mit der Systemauswahl und erreichte im Oktober 2018 den erfolgreichen Go-Live. Die Dauer der Einführung wurde durch hohe Anforderungen und eine breite Systemnutzung beeinflusst, wobei rund 90 Prozent der Kernmodule von proALPHA zum Einsatz kamen. Zusätzliche Komplexität brachte der Abschluss des bis dato größten Einzelauftrags der Firmengeschichte während dieser kritischen Phase.
Die Projektleiter von Elma Schmidbauer betonten die Bedeutung eines dedizierten Key-User-Teams. Ein Kernteam von acht Mitarbeitern und 30 Key Usern aus verschiedenen Abteilungen stellten sicher, dass die Belegschaft frühzeitig in den Prozess eingebunden wurde. Dies half, Ängste vor dem neuen System abzubauen und einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten. Das Unternehmen setzte auf eine weitgehende Nutzung von Standardfunktionen, um die Update-Fähigkeit zu sichern, was auch eine Anpassung interner Prozesse erforderte.
Nach der Einführung meldet das Unternehmen signifikante Verbesserungen in der Transparenz und Effizienz der Arbeitsabläufe. Obwohl die Optimierungsphase andauert, verzeichnet Elma Schmidbauer eine deutliche Reduzierung der Systemanpassungen im Vergleich zur vorherigen, stark individualisierten Lösung. Zukünftige Überlegungen beinhalten die frühere Integration zusätzlicher Module wie APS (Advanced Planning and Scheduling) sowie die Optimierung des Materialflusses durch eine verbesserte Anbindung des PDM-Systems (Product Data Management).