Elon Musks 474-Millionen-Dollar-Wahlhilfe bleibt ohne politischen Erfolg
Trotz massiver finanzieller Unterstützung von rund 474 Millionen Dollar für republikanische Kandidaten musste Elon Musk bei den Zwischenwahlen herbe Rückschläge hinnehmen.

Elon Musk investierte schätzungsweise 474 Millionen Dollar in die US-Zwischenwahlen 2026, um den republikanischen Einfluss zu sichern. Das Ergebnis fiel jedoch enttäuschend aus: Die Demokraten übernahmen sowohl das Repräsentantenhaus als auch den Senat, und viele von Musk unterstützte Kandidaten verloren ihre Wahlkämpfe.
Besonders schwer wiegt die Niederlage in Texas, wo Musk mehr als 200 Millionen Dollar in die Kampagne von Ken Paxton steckte, der dennoch unterlag. Auch der amtierende Gouverneur Greg Abbott konnte sich nicht durchsetzen. Da Musk seine Unternehmen, darunter SpaceX und Tesla, massiv von staatlichen Aufträgen abhängig gemacht hat, könnte der Machtwechsel in Washington für ihn kostspielig werden. Die Demokraten werden nun die parlamentarischen Ausschüsse leiten, die für die Überprüfung dieser Verträge zuständig sind.
Auch auf bundesstaatlicher Ebene in Texas wächst der politische Widerstand. Die neue Führung plant eine strengere Regulierung für Rechenzentren sowie eine Überprüfung der bisher großzügigen staatlichen Subventionen für Musks Projekte. Dies könnte die Ansiedlung von Fabriken und die wirtschaftliche Expansion seiner Unternehmen in Texas erschweren.
An den Finanzmärkten reagierten Anleger bereits besorgt, was zu Kursverlusten bei Tesla und SpaceX führte. Musk steht nun vor einer neuen politischen Realität, in der sein direkter Zugang zu Entscheidungsträgern und sein Einfluss auf die Gesetzgebung deutlich schwinden dürften.