Elsevier Foundation und The Lancet ehren Gewinner von „Evidence to Impact Awards“
Die Elsevier Foundation und The Lancet haben die Gewinner ihrer erstmaligen „Evidence to Impact Awards“ bekannt gegeben. Drei Forschungsteams wurden für ihre Arbeit bei der Umsetzung von Gesundheitsforschung in reale Auswirkungen in unterversorgten Gemeinden ausgezeichnet.

Die Elsevier Foundation hat in Zusammenarbeit mit The Lancet die Preisträger der erstmalig verliehenen „Evidence to Impact Awards“ bekannt gegeben. Diese Auszeichnungen würdigen Forschungsteams, die Gesundheitsforschung erfolgreich in konkrete Verbesserungen der Gesundheitsversorgung für unterversorgte Bevölkerungsgruppen umgesetzt haben.
Die Initiative zielt darauf ab, die komplexen globalen Gesundheitsherausforderungen anzugehen, wie steigende Raten nicht übertragbarer und übertragbarer Krankheiten sowie Ungleichheiten beim Zugang zur Gesundheitsversorgung. Durch die Hervorhebung der Arbeit dieser Teams unterstreichen die Auszeichnungen die Bedeutung der Implementierungswissenschaft – dem Prozess der Anwendung von Forschungsergebnissen auf praktische, kontextspezifische Strategien, die systemische Veränderungen vorantreiben können.
Die Gewinnerteams wurden von einer wissenschaftlichen Jury anhand von vier Hauptkriterien ausgewählt: nachgewiesener Bedarf der Gemeinschaft, sinnvolle gemeinsame Gestaltung mit Gemeindepartnern, klare Umsetzungsstrategien und -ergebnisse sowie ein Fokus auf langfristige Nachhaltigkeit. Jedes Gewinnerteam erhält ein Preisgeld von 10.000 US-Dollar zur weiteren Unterstützung seiner wirkungsvollen Arbeit.
Ein ausgezeichnetes Team ist das Projekt „Implementing Essential Emergency and Critical Care in Tanzania“ (EECCiT), das die Qualität der Notfall- und Intensivversorgung in tansanischen Krankenhäusern erheblich verbessert hat. Unter der Leitung von Associate Professor Tim Baker hat das Programm über 1.000 Gesundheitsdienstleister geschult, die Versorgungsabdeckung erhöht und zu einer Verringerung der stationären Sterblichkeitsrate um 31% in den umsetzenden Einrichtungen geführt. Das Projekt ist auf Nachhaltigkeit ausgelegt und wird in das nationale Gesundheitsinformationssystem integriert.