Emanate reduziert Angebotszeiten für Stahlhersteller durch KI
Das KI-Unternehmen Emanate berichtet, dass ein Stahlhersteller die Antwortzeiten für Angebote von drei Tagen auf unter zwei Stunden verkürzt hat. Gleichzeitig stieg die Rate der beantworteten Kundenanfragen.

Das auf Industriegüter spezialisierte KI-Unternehmen Emanate hat eine Partnerschaft mit Koch Industries bekannt gegeben, die sowohl als Kunde als auch als Investor auftritt. Die Technologie wird in den Betrieben von Koch Industries eingesetzt, wobei Koch Disruptive Technologies die Koordination übernimmt.
Ein Stahlhersteller, der die Plattform von Emanate nutzt, konnte den Prozess zur Angebotserstellung von durchschnittlich drei Tagen auf weniger als zwei Stunden reduzieren. Diese Effizienzsteigerung führte auch zu einer Erhöhung des Anteils der bearbeiteten Kundenanfragen.
Die Zusammenarbeit unterstreicht einen Trend, bei dem KI über die Unterstützung einzelner Mitarbeiter bei Aufgaben wie der E-Mail-Bearbeitung hinausgeht und zunehmend in zentrale Geschäftsabläufe integriert wird. Die Lösung von Emanate zielt speziell auf den Sektor der Industriegüter ab.
Diese Entwicklung deutet auf eine breitere Verschiebung hin, wie KI-Agenten von Unternehmen eingesetzt werden. Anstatt als Werkzeuge für individuelle Produktivität dienen sie nun zur Optimierung komplexer kommerzieller Prozesse und können potenziell Vertriebszyklen und Kundenservice branchenübergreifend beeinflussen.