Encosa analysiert Herausforderungen im deutschen Strommarkt
Das Beratungsunternehmen Encosa thematisiert am 23. Juli 2025 in einem Fachwebinar das Paradoxon zwischen ausgebauten Erneuerbaren und hohen Strompreisen.

Das deutsche Stromsystem kämpft mit einem strukturellen Widerspruch: Während der Anteil erneuerbarer Energien steigt, belasten hohe Netzgebühren und Preisschwankungen die Unternehmen. Trotz eines hohen Angebots führen Engpässe im Stromnetz und fehlende Speicherkapazitäten dazu, dass signifikante Mengen an sauberem Strom abgeregelt werden müssen, statt die Verbraucher zu entlasten.
Sebastian Becker, Geschäftsführer von Encosa, beleuchtet am 23. Juli 2025 in einem Webinar die Hintergründe dieser Problematik. Dabei wird untersucht, warum die bestehende Infrastruktur, die primär auf zentralisierte Kraftwerke ausgerichtet ist, bei einer dezentralen Einspeisung an ihre Grenzen stößt.
Der Termin richtet sich an Unternehmen, die ihre Energiestrategie an die volatilen Rahmenbedingungen anpassen müssen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Rolle von Flexibilitätstechnologien sowie die Auswirkungen zukünftiger regulatorischer und technischer Anpassungen auf die betriebliche Planungssicherheit.