Endava sieht sich nach Buchhaltungsproblemen Sammelklage gegenüber
Nach der Beurlaubung des Finanzchefs und Unstimmigkeiten in der Buchhaltung wurde eine Sammelklage gegen das Technologieunternehmen Endava eingereicht.

Gegen das Technologieunternehmen Endava wurde eine Sammelklage von Investoren eingereicht, die sich auf den Zeitraum zwischen September 2025 und September 2026 bezieht. Die Klage wirft dem Unternehmen vor, falsche Angaben zur finanziellen Lage sowie zur Wirksamkeit der internen Kontrollmechanismen gemacht zu haben.
Die juristische Auseinandersetzung folgt auf die Ankündigung vom 21. September 2026, dass der Finanzchef Mark Thurston beurlaubt wurde. Dies geschah, nachdem externe Prüfer Bedenken hinsichtlich der buchhalterischen Erfassung von Kunden- und Lieferantenverträgen geäußert hatten. Die daraus resultierende Verzögerung der Quartals- und Jahresergebnisse löste einen Kurssturz von über 25 Prozent aus.
Die Kanzlei Hagens Berman, die das Verfahren koordiniert, prüft nun, inwieweit die offiziellen Aussagen des Unternehmens zum finanziellen Zustand und zur KI-Strategie irreführend waren. Betroffene Investoren haben die Möglichkeit, sich bis zum 30. November 2026 als Kläger in dem Verfahren zu registrieren.