Enginsight warnt vor Zertifikatsfehlern bei fehlenden Subject Alternative Names
Die Enginsight-Plattform erkennt Probleme bei SSL/TLS-Zertifikaten, bei denen das Subject Alternative Name (SAN)-Feld fehlt oder fehlerhaft ist. Dies kann zu Fehlermeldungen in Browsern wie Google Chrome führen.

Das IT-Sicherheitsunternehmen Enginsight weist auf eine zunehmende Problematik bei der Ausstellung und Nutzung von SSL/TLS-Zertifikaten hin. Seit Version 58 blockiert Google Chrome den Fallback auf den Common Name (CN), wenn die Domain nicht im Subject Alternative Name (SAN)-Feld des Zertifikats aufgeführt ist. Fehlt das SAN-Feld gänzlich oder ist es fehlerhaft, zeigt der Browser eine Fehlermeldung an, was den Zugriff auf Webseiten für Nutzer erschwert.
Gemäß RFC 2818 soll primär die Subject Alternative Name-Erweiterung zur Validierung des Domain-Namens herangezogen werden. Nur wenn diese nicht greift und kein SAN-Zertifikat vorliegt, soll der Common Name im Subject-Feld des Zertifikats geprüft werden. Die RFC-Richtlinie bezeichnet die Verwendung des Common Name jedoch als veraltet und rät Zertifizierungsstellen, stattdessen die dNSName-Erweiterung zu nutzen.
Obwohl viele SSL/TLS-Clients immer noch den Fallback auf den Common Name unterstützen, entspricht dies nicht mehr dem aktuellen Standard. Enginsight bietet mit seiner Plattform eine Lösung an, mit der Unternehmen erkennen können, ob ihre eingesetzten Zertifikate das SAN-Feld korrekt enthalten oder ob es fehlt. Dies ermöglicht eine proaktive Behebung der Probleme, bevor sie die Erreichbarkeit von Webseiten beeinträchtigen.
Die frühzeitige Erkennung solcher Zertifikatfehler ist entscheidend, um Ausfallzeiten zu vermeiden und das Vertrauen der Nutzer zu wahren. Enginsight adressiert mit diesem Hinweis die Notwendigkeit, die Konfiguration von SSL/TLS-Zertifikaten regelmäßig zu überprüfen und an aktuelle Sicherheitsstandards anzupassen.