Enginsight stellt Roadmap 2026 vor
Enginsight hat seine Entwicklungsroadmap für 2026 angekündigt, die auf Nutzeranforderungen und verbesserte Sicherheitsfunktionen abzielt.

Das Cybersicherheitsunternehmen Enginsight hat seine Entwicklungsroadmap für 2026 veröffentlicht. Im ersten Halbjahr 2026 liegt der Fokus auf der Ausrichtung der Weiterentwicklung an den Anforderungen der Nutzer. Ziele sind die Vertiefung von Sicherheitsfunktionen, die Vereinfachung des Betriebs in komplexen Umgebungen und die nachhaltige Erhöhung der Plattformqualität.
Ein zentraler Punkt ist der Ausbau der CVE-Erkennung durch die Integration zusätzlicher Informationen von CVE Numbering Authorities. Dies ermöglicht eine präzisere und zeitnähere Risikobewertung. Ergänzend wird ein Environmental Score eingeführt, der die Kritikalität von Schwachstellen im Kontext der jeweiligen IT-Umgebung bewertet, was besonders in heterogenen Umgebungen den Mehrwert erhöht.
Die Netzwerksicherheit wird durch die Ergänzung des Intrusion Detection Systems um TLS-Interception verbessert, um verschlüsselten Datenverkehr analysieren zu können. Eine weitere Härtungsmaßnahme ist das Privilege Dropping, das die Angriffsfläche des Enginsight Agents reduziert. Für air-gapped Systeme wird ein alternativer Update-Pfad bereitgestellt.
Die Installation der Plattform wird für große Infrastrukturen vereinfacht und optimiert, um Rollouts planbarer zu gestalten und den operativen Aufwand zu reduzieren. Managed Streams sollen die Einführung von SIEM-Lösungen beschleunigen, und eine erweiterte IPv6-Unterstützung ermöglicht die umfassende Überwachung von IPv6-Netzen.
Das Alarm UI wird modernisiert, um das Management von Alarmmeldungen intuitiver zu gestalten. Die Qualitätssicherung wird durch Funktionen wie organisationsübergreifenden Export und Import von Konfigurationen, überarbeitete Dokumentation und erweiterte Testverfahren gestärkt. Enginsight strebt eine konsequent ganzheitliche Verbesserung von Sicherheit, Skalierbarkeit und Qualität an.