Enginsight verbessert automatisiertes Penetrationstest-Werkzeug
Das IT-Sicherheitsunternehmen Enginsight hat sein "Hacktor"-Werkzeug aktualisiert, um die automatisierten Penetrationstests und die Berichtsstruktur zu verbessern.

Das IT-Sicherheitsunternehmen Enginsight hat im September 2019 ein signifikantes Update für sein automatisiertes Penetrationstest-Werkzeug "Hacktor" veröffentlicht. Der Schwerpunkt liegt auf verbesserten Audit-Reports und erweiterten Funktionen der Hacktor-Komponente.
Eine neue Funktion namens "War Room" fasst alle bei Penetrationstests gefundenen Sicherheitslücken, Fehlkonfigurationen und potenziellen Angriffsvektoren zusammen. Dies ermöglicht eine schnelle Einschätzung des Risikos für die gesamte IT-Infrastruktur. Umfangreiche Filterfunktionen erlauben die Sortierung der Ergebnisse nach Risikolevel, Dienst oder Kategorie.
Das Update erweitert die Fähigkeit von Hacktor, Sicherheitslücken durch tiefere Systemdurchdringung zu erkennen. Dies verbessert die Identifizierung von Fehlkonfigurationen und veralteter Software. Das Werkzeug wählt nun automatisch die am besten geeigneten Tests für das Zielsystem aus, wodurch die Anzahl der Fehlalarme reduziert wird.
Weitere Verbesserungen umfassen erweiterte Bruteforce-Tests, die nicht nur den Erfolg eines Angriffs überprüfen, sondern auch versuchen, nach erfolgreichem Angriff tiefer in das System einzudringen. Hacktor scannt zudem nach CVE-Schwachstellen, die mit den Softwareversionen von Diensten zusammenhängen, mittels netzwerkbasierter Scans und verbessert die Erkennung einer breiteren Palette von Diensten, darunter SSH, FTP und Webformulare.