Enhertu verbessert Überlebenszeit bei HER2-positivem Brustkrebs
AstraZenecas und Daiichi Sankyos Enhertu zeigte eine statistisch signifikante und klinisch bedeutsame Verbesserung der Gesamtüberlebenszeit im Vergleich zu Trastuzumab Emtansin (T-DM1) bei Patienten mit zuvor behandeltem HER2-positivem metastasiertem Brustkrebs.

AstraZeneca und Daiichi Sankyo haben aktualisierte Ergebnisse aus der DESTINY-Breast03 Phase-III-Studie veröffentlicht, die zeigen, dass Enhertu (Trastuzumab Deruxtecan) eine statistisch signifikante und klinisch bedeutsame Verbesserung der Gesamtüberlebenszeit (OS) im Vergleich zu Trastuzumab Emtansin (T-DM1) erzielt hat.
Die Studie konzentrierte sich auf Patienten mit HER2-positivem, inoperablem und/oder metastasiertem Brustkrebs, die zuvor mit Trastuzumab und einem Taxan behandelt wurden. Die aktualisierte Analyse ergab eine Reduzierung des Sterberisikos um 36 % für Patienten, die mit Enhertu behandelt wurden, im Vergleich zu T-DM1. Nach zwei Jahren lebten schätzungsweise 77,4 % der Patienten im Enhertu-Arm, verglichen mit 69,9 % im T-DM1-Arm.
Darüber hinaus zeigte Enhertu auch eine signifikante Verbesserung des progressionsfreien Überlebens (PFS) mit einer Verbesserung der medianen PFS um 22 Monate gegenüber T-DM1. Die objektive Ansprechrate betrug 78,5 % unter Enhertu im Vergleich zu 35,0 % unter T-DM1.
Diese Ergebnisse, die auf dem San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) 2022 vorgestellt wurden, unterstreichen die Rolle von Enhertu als potenzieller neuer Behandlungsstandard für Patienten mit HER2-positivem metastasiertem Brustkrebs in der Zweitlinie.