📣 Senden Sie uns Ihre Pressemitteilung
Seite aktualisiert sich alle 15 Minuten
Gesundheit

Enhertu: 53% weniger Rückfallrisiko bei Hochrisiko-Brustkrebs

Enhertu von AstraZeneca und Daiichi Sankyo reduzierte das Risiko für Krankheitsrückfälle oder Tod um 53 % im Vergleich zu T-DM1 bei Patienten mit Hochrisiko-HER2-positivem Brustkrebs im frühen Stadium gemäß der DESTINY-Breast05-Studie.

24. Juli 2026
Enhertu: 53% weniger Rückfallrisiko bei Hochrisiko-Brustkrebs
Bild ist eine KI-generierte Illustration

AstraZeneca und Daiichi Sankyo haben positive Ergebnisse aus der Phase-III-Studie DESTINY-Breast05 veröffentlicht. Demnach reduzierte ihr Medikament Enhertu (Trastuzumab Deruxtecan) das Risiko eines invasiven Krankheitsrückfalls oder Tod um 53 % bei Patienten mit Hochrisiko-HER2-positivem Brustkrebs im frühen Stadium nach neoadjuvanter Therapie, verglichen mit Trastuzumab Emtansine (T-DM1).

Nach drei Jahren waren 92,4 % der mit Enhertu behandelten Patienten frei von invasiver Krankheit, während dies bei 83,7 % der T-DM1-Gruppe der Fall war. Enhertu senkte zudem das Risiko für Fernmetastasen um 51 % und das Risiko für Hirnmetastasen um 36 %.

Die Ergebnisse wurden auf dem ESMO Presidential Symposium vorgestellt und deuten darauf hin, dass Enhertu eine wichtige Rolle als Grundlagebehandlung in der kurativen frühen Brustkrebstherapie spielen könnte. Investigators und Unternehmensvertreter sehen darin ein Potenzial zur Etablierung eines neuen Behandlungsstandards.

Obwohl die Daten zur Gesamtüberlebensrate in dieser Zwischenanalyse noch nicht ausgereift waren, stellen die Ergebnisse zur krankheitsfreien Überlebenszeit eine statistisch signifikante und klinisch bedeutsame Verbesserung dar. Die Sicherheit von Enhertu in dieser Indikation wird weiter untersucht.

Originalquelle: astrazeneca.com