Enhertu zeigt signifikante klinische Aktivität bei Brustkrebspatientinnen mit Hirnmetastasen
AstraZenecas und Daiichi Sankyos Enhertu erreichte eine progressionsfreie Überlebensrate von 61,6 % nach einem Jahr bei Patientinnen mit aktiven oder stabilen Hirnmetastasen.

Boston, MA – Neue Ergebnisse aus klinischen Studien für Enhertu (Trastuzumab Deruxtecan), entwickelt von AstraZeneca und Daiichi Sankyo, zeigen eine signifikante klinische Aktivität bei Patientinnen mit HER2-positivem metastasiertem Brustkrebs, die Hirnmetastasen entwickelt haben. Die Ergebnisse der DESTINY-Breast12-Studie wurden auf der European Society for Medical Oncology vorgestellt.
Der primäre Endpunkt, das progressionsfreie Überleben (PFS) nach 12 Monaten, wurde bei 61,6 % der Patientinnen mit aktiven oder stabilen Hirnmetastasen erreicht. Das spezifische PFS für das Zentralnervensystem (ZNS) nach 12 Monaten betrug 58,9 %. Die Ergebnisse waren für Patientinnen mit aktiven ebenso wie mit stabilen Hirnmetastasen konsistent.
Hirnmetastasen sind eine häufige und herausfordernde Komplikation bei Patientinnen mit HER2-positivem metastasiertem Brustkrebs, für die es nur begrenzte wirksame Behandlungsoptionen gibt. Diese Daten charakterisieren den klinischen Nutzen und das Sicherheitsprofil von Enhertu in dieser Patientengruppe weiter und könnten zukünftige Behandlungsentscheidungen beeinflussen.
Das Sicherheitsprofil von Enhertu in der DESTINY-Breast12-Studie entsprach früheren Brustkrebstudien, und es wurden keine neuen Sicherheitsprobleme festgestellt. Die Ergebnisse unterstreichen die potenzielle Rolle von Enhertu bei der Behandlung von Hirnmetastasen in dieser Patientengruppe.