Enigma sammelt 70 Mio. US-Dollar zur Vereinfachung der Robotersteuerung
Das Robotik-Unternehmen Enigma hat eine Startfinanzierung in Höhe von 70 Millionen US-Dollar gesichert. Das Ziel des Unternehmens ist es, die Steuerung von Robotern so einfach wie die Einstellung der Lautstärke zu gestalten.

Enigma, ein Forschungslabor, das nun aus dem "Stealth-Modus" hervortritt, hat eine Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von 70 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Die Runde wurde von Index Ventures und Ribbit Capital angeführt, unter Beteiligung von Sarah Guos Conviction Partners.
Das Unternehmen widmet sich einer bedeutenden Herausforderung im Bereich der künstlichen Intelligenz: der Entwicklung von Basismodellen, die Aufgaben ausführen können, für die sie nicht explizit trainiert wurden. Anstatt sich ausschließlich auf die Fähigkeiten der Modelle zu konzentrieren, untersucht Enigma die Interaktion von Menschen mit Robotern, um intuitive Schnittstellen zu fördern und potenziell eine neue Art von künstlicher Roboterkognition zu schaffen.
Um die menschliche Roboterkommunikation zu erforschen, startet Enigma ein groß angelegtes Online-Experiment. Diese Initiative ermöglicht es Nutzern weltweit, mit über 100 firmeneigenen KI-Robotern zu interagieren, die in Hangars in Israel und Kalifornien untergebracht sind. Diese Roboter können verschiedene Aufgaben ausführen, darunter das Malen mit einem Pinsel.
Enigma, das vor weniger als einem Jahr gegründet wurde, konzentriert sich bei seinem Ansatz auf die Untersuchung menschlich-robotischer Interaktionen, um den Weg für einfachere Schnittstellen und eine zugänglichere Zukunft der Robotik zu ebnen.