Unternehmens-GPUs mit maximal halber Auslastung – Studie
Eine neue Umfrage von VentureBeat Research zeigt, dass 86 % der Unternehmen berichten, ihre GPUs zu 50 % oder weniger auszulasten. Die Studie untersucht auch die Einführung und Verwaltung von KI-Agenten in Unternehmen.

Ein erheblicher Teil der unternehmenseigenen Hochleistungs-Hardware, wie GPUs, wird laut einer Umfrage von VentureBeat Research vom Juni nicht ausgelastet. Die Studie befragte 573 technische Führungskräfte in Unternehmen mit 100 oder mehr Mitarbeitern.
Teure Hardware bleibt ungenutzt
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass 86 % der Unternehmen, die eigene GPUs betreiben, eine Auslastung von 50 % oder weniger melden. Diese Daten stammen direkt von den Unternehmen, die in KI investieren, und tragen zur anhaltenden Debatte an der Wall Street über die Bewertung von KI-Infrastruktur bei.
Mangelnde Kontrolle und steigende Kosten
Viele Unternehmen stehen vor Herausforderungen bei der Implementierung von KI-Agenten. 54 % der Unternehmen hatten Sicherheitsvorfälle oder Beinahe-Vorfälle im Zusammenhang mit KI-Agenten, die jedoch eingedämmt wurden, bevor Schaden entstand. Darüber hinaus verfolgen nur 27 % der Unternehmen die KI-Ausgaben reaktiv und erfahren die Kosten erst nach Rechnungsstellung, ohne pro Agent budgetiert zu haben.
Unternehmen planen, die Aufsicht über ihre KI-Agenten zu verbessern. Etwa sechs von zehn Unternehmen beabsichtigen, innerhalb der nächsten 12 Monate die Anbieter für fünf Kontrollschichten zu wechseln oder zu ergänzen. Diese Schichten umfassen Agentenidentität, Ergebnisbewertung, Kosten-Telemetrie, Kontext und Orchestrierung.
Tatsächliche Fähigkeiten von Agenten
Die Umfrage ergab auch, dass die meisten implementierten KI-Agenten einfache Aufgaben mit einzelnen Prompts ausführen. 71 % der Unternehmen gaben an, dass höchstens ein Viertel ihrer Agenten mehrstufige Aufgaben autonom ausführen kann. Nur 10 % berichteten, dass echte Agenten die Mehrheit ihrer KI-Implementierungen ausmachen.