Unternehmen setzen auf mehrere KI-Orchestrierungsplattformen wegen Vertrauensbedenken
Eine Mehrheit der Unternehmen nutzt nun mehrere KI-Orchestrierungsplattformen aufgrund mangelnden Vertrauens in einzelne Anbieter bei Sicherheit und Berechtigungen, was zu komplexeren Lösungen führt.

Unternehmen setzen nicht mehr auf einzelne KI-Orchestrierungsplattformen. Im Durchschnitt nutzen Unternehmen derzeit drei Plattformen gleichzeitig, da das Vertrauen in die Sicherheits- und Berechtigungsfähigkeiten eines einzelnen Anbieters gering ist, so Daten von VB Pulse.
Die Daten zeigen, dass 85 % der Unternehmen mindestens zwei Orchestrierungswerkzeuge verwenden und 64 % drei. Nur 15 % der Unternehmen setzen auf eine einzige Plattform. Während Microsoft derzeit die primäre Nutzung anführt, ist Anthropic ein starker Anwärter für zukünftige Übernahmen.
Zu den Schlüsselfaktoren, die Unternehmensentscheidungen beeinflussen, gehören Flexibilität (29 %), Sicherheit und Berechtigungen (17 %) sowie Zuverlässigkeit der Ausführung (15 %). Eine erhebliche Herausforderung bleibt die unkontrollierte Ausgaben von KI-Agenten, wobei ein Fünftel der Unternehmen die rasanten Ausgaben in Echtzeit nicht stoppen kann.
Zur Kostenkontrolle setzen Unternehmen auf Strategien wie plattforminterne Kontrollen (30 %) oder benutzerdefinierte Gateway-Software (25 %). Darüber hinaus nutzen 25 % dynamisches Routing, um günstigere Modelle zu nutzen, während 21 % sich ausschließlich auf nachträgliche Überwachung ohne Echtzeit-Kill-Switches verlassen.
Der Trend zu hybriden Lösungen wird voraussichtlich fortgesetzt. Über die Hälfte der Befragten (53 %) erwartet bis Ende 2026 eine hybride Steuerungsebene, was auf eine strategische Verlagerung zur Integration mehrerer Plattformen, Modelle und Agenten hindeutet.