Unternehmen setzen auf mehrere KI-Agenten-Orchestrierungsplattformen
Unternehmen nutzen durchschnittlich 3,1 Orchestrierungsplattformen gleichzeitig, wobei ein erheblicher Teil die Echtzeit-Kostenkontrolle für Agenten vermisst.

Unternehmen setzen auf eine Portfolio-Strategie für die Orchestrierung von KI-Agenten und nutzen durchschnittlich 3,1 Plattformen parallel, wie eine neue VentureBeat Pulse-Studie zeigt.
Die Umfrage unter 107 Unternehmen ergab, dass Flexibilität über verschiedene KI-Modelle hinweg der Hauptgrund für die Plattformwahl ist (29 %), deutlich wichtiger als die Bindung an ein einzelnes Modell. Sicherheit und Berechtigungsmanagement (17 %) sind ebenfalls entscheidende Faktoren. Microsoft-Plattformen führen die aktuelle Nutzung an, während Anthropic bei zukünftigen Überlegungen stark berücksichtigt wird.
Zukünftig wird eine hybride Kontrollschicht erwartet, die plattformnative und unabhängige Technologien kombiniert. Unternehmen äußern größere Bedenken hinsichtlich der sicherheits- und berechtigungsbezogenen Einschränkungen durch Anbieter (37 %) als hinsichtlich des Vendor Lock-ins. Investitionen konzentrieren sich auf Agenten-Monitoring und Debugging (31 %) sowie Sicherheit (30 %).
Viele Organisationen räumen ein, dass ein Großteil ihrer "Agenten" im Wesentlichen Chatbots sind. Nur 16 % der Unternehmen geben an, dass mehr als die Hälfte ihrer Agenten wirklich orchestriert sind. Eine kritische Lücke besteht bei der Kostenkontrolle, da 21 % keine Echtzeitmethoden zur Verfügung haben, um kostspielige, unkontrollierte Agentenausführungen zu stoppen.