EOS Group: 29 % der Europäer sprechen lieber mit KI über Bankgeschäfte
Eine Studie der EOS Group zeigt, dass 29 % der europäischen Verbraucher sensible Bankthemen lieber mit KI besprechen würden. 46 % berichten von verbesserter Kommunikation mit ihrer Bank dank KI.

Laut der neuen Studie des EOS Banking AI Barometer zeichnet sich eine deutliche Veränderung in den Präferenzen der Verbraucher bezüglich Bankinteraktionen ab. Die Untersuchung zeigt, dass 46 % der europäischen Konsumenten eine verbesserte Kommunikation mit ihrer Bank durch KI-Unterstützung erfahren haben, während nur 11 % eine Verschlechterung der Servicequalität berichten.
Die Studie hebt einen bemerkenswerten Trend hervor: Fast ein Drittel der Befragten, 29 %, würde es vorziehen, sensible Finanzangelegenheiten mit einer KI anstelle eines menschlichen Bankmitarbeiters zu besprechen. Diese Präferenz ist bei jüngeren Zielgruppen, 18–34 Jahre, mit 38 % noch höher.
Während Verbraucher KI für ihre Effizienz bei der Informationsbeschaffung (54 %), schnellerer Kommunikation (51 %) und 24/7-Verfügbarkeit (51 %) schätzen, vermissen erhebliche Teile, 60 %, immer noch das menschliche Element in KI-gesteuerten Interaktionen. Dies deutet darauf hin, dass KI als ergänzendes Werkzeug und nicht als vollständiger Ersatz für menschliche Interaktion betrachtet wird.
Marwin Ramcke, CEO der EOS Group, erklärte, dass die Ergebnisse eine klare Akzeptanz von KI im Kundenservice signalisieren, aber auch die Notwendigkeit eines ausgewogenen Ansatzes unterstreichen. Verbraucher sind zudem bereit für proaktivere KI-Dienste, wie Warnungen vor möglichen Kontoüberziehungen (61 %) und KI-gestützte Vorschläge für Zahlungspläne (51 %), insbesondere für Personen mit finanziellen Herausforderungen.
Der EOS Banking AI Barometer befragte im Juli 2026 4.400 Personen in elf europäischen Ländern, um die Einstellungen zur KI in der Bankenkommunikation zu ermitteln.