Epidemic Sound erläutert Lizenzierungsunterschiede zu Konkurrent Soundstripe
Der Lizenzierungsdienst Epidemic Sound hat Unterschiede zu seinem Konkurrenten Soundstripe aufgezeigt, insbesondere bei der Lizenzierung und Künstlervergütung. Epidemic Sound besitzt den gesamten Katalog, wodurch Gebühren über Verwertungsgesellschaften (PROs) entfallen.

Das Musiklizenzierungsunternehmen Epidemic Sound hat die Unterschiede zwischen seinem Dienst und dem Konkurrenten Soundstripe detailliert dargelegt, mit einem besonderen Fokus auf Musikrechtebesitz und Künstlervergütung.
Epidemic Sound gibt an, dass sein gesamter Musikkatalog zu 100 % dem Unternehmen gehört. Dies steht im Gegensatz zu Soundstripe, das mit Verwertungsgesellschaften (PROs) zusammenarbeitet. Das Modell von Epidemic Sound bietet Kunden eine direkte Lizenz, wodurch potenzielle Zusatzkosten durch PROs entfallen und die Nutzungsrechte klar definiert sind. Das Unternehmen stellt eine Bibliothek mit über 55.000 Titeln in fast 400 Genres bereit, ergänzt durch 250.000 Soundeffekte und KI-gestützte Werkzeuge für Musikadaption und Soundtrack-Erstellung.
Soundstripe bietet über 58.000 Titel sowie eine umfangreiche Sammlung von Soundeffekten und Stock-Videos an. Das Unternehmen hat jedoch eine Zusammenarbeit mit PROs angedeutet, was laut Epidemic Sound bedeutet, dass die Musik von Soundstripe nicht vollständig lizenzfrei ist. Soundstripe bietet zudem einen separaten Dienst namens Soundstripe Market mit eigener Preisgestaltung an und arbeitet mit der Warner Chappell Production Music Collection zusammen, was zu erhöhten Kosten führen kann.
Bei der Künstlervergütung setzt Epidemic Sound auf Vorauszahlungen in Kombination mit einer 50/50-Streaming-Aufteilung, einem Bonustopf und Vergütungen für KI-Nutzung. Soundstripe hingegen bietet Vorauszahlungen und potenziell nutzungsabhängige Tantiemen an. Beide Dienste bieten wettbewerbsfähige Einstiegspreise von etwa 9,99 US-Dollar pro Monat bei jährlicher Bindung.
Epidemic Sound hebt zudem seinen ethischen Ansatz bei der Nutzung von KI und Werkzeugen wie Adapt hervor, die eine automatische Anpassung von Titeln an die Bedürfnisse der Nutzer ermöglichen. Die Musik des Unternehmens untermalt Berichten zufolge Inhalte mit über drei Milliarden täglichen Aufrufen auf Plattformen wie TikTok und YouTube.