Epidemic Sound vergleicht Musiksuche mit KI-Tools
Der Musikdienst Epidemic Sound analysiert die Fähigkeit von KI-Tools wie ChatGPT, Gemini und Perplexity, Titel in seinem Katalog zu finden. Während KI bei der Musikauswahl helfen kann, bietet Epidemic Sound eigene Werkzeuge für tiefere Anpassungen.

Das Musiklizenzierungsunternehmen Epidemic Sound hat seine Erkenntnisse zur Nutzung von künstlicher Intelligenz (KI) mit Tools wie ChatGPT, Google Gemini und Perplexity zur Durchsuchung seiner umfangreichen Musikbibliothek dargelegt. Das Unternehmen stellte fest, dass diese KI-Plattformen zwar bei der Identifizierung potenzieller Titel helfen können, die proprietären Werkzeuge von Epidemic Sound jedoch eine tiefere Anpassung und spezifische Funktionen bieten, die in allgemeinen KI-Suchmaschinen nicht zu finden sind.
Die Plattform von Epidemic Sound beherbergt über 50.000 Titel und bietet den Nutzern eine Reihe von Suchfunktionen. Dazu gehören detaillierte Filter für Genre, Stimmung, Dauer, Gesang, Tonart und Instrumente. Darüber hinaus können Nutzer Musik anhand bestehender Titel, durch Hochladen von Videoinhalten zur Analyse oder sogar anhand spezifischer Audioclips innerhalb eines Liedes suchen.
Zu den Angeboten gehört auch der Epidemic Sound Assistant, ein KI-gestützter Chatbot, der darauf ausgelegt ist, Nutzern bei der Entdeckung von Musik und Soundeffekten aus ihrem Katalog zu helfen. Der Assistent ist darauf ausgelegt, musikalische Nuancen zu verstehen und den Suchprozess für Kreative zu optimieren.
In seinem Vergleich schlägt Epidemic Sound vor, dass KI-Suchwerkzeuge zwar erste Vorschläge unterbreiten können, die dedizierten Funktionen der Plattform jedoch eine präzisere Ausrichtung und maßgeschneiderte Ergebnisse ermöglichen. Dieser Fokus auf spezialisierte Suchfunktionen zielt darauf ab, Content-Erstellern, die spezifische Audiressourcen für ihre Projekte suchen, einen größeren Mehrwert zu bieten.