Epidemic Sound: Vorausschau auf Musiktrends 2026
Epidemic Sound hat seine Prognosen für die Musiktrends 2026 veröffentlicht. Die Plattform erwartet das Aufkommen von Genremischungen wie PluggnB und ein wachsendes Interesse an organischen Klängen.

Die Musiklizenzierungsplattform Epidemic Sound hat ihre Vorausschau auf die Musiktrends veröffentlicht, die für das Jahr 2026 erwartet werden. Die Analyse identifiziert sechs Schlüsselbereiche, die im kommenden Jahr signifikantes Wachstum und breite Akzeptanz erfahren sollen.
Zu den wichtigsten Trends gehören der Aufstieg von PluggnB, einer Mischung aus R&B und Trap-Musik, sowie eine zunehmende Betonung von Nachhaltigkeit in der Musikindustrie. Trotz technologischer Fortschritte wie KI erwartet Epidemic Sound eine Gegenbewegung hin zu organischen Klängen und authentischer Instrumentierung. Afrofuturismus und eine Wiederbelebung von Rock- und Metalmusik werden ebenfalls prognostiziert, ebenso wie eine Verwischung von Genregrenzen in einem Post-Genre-Zeitalter.
Das Unternehmen hebt insbesondere PluggnB als Mikrogenre hervor, von dem erwartet wird, dass es Mainstream-Aufmerksamkeit erlangt. Dieser Stil, der sich durch seinen entspannten, verträumten Trap-Sound in Kombination mit Einflüssen aus den 90er-Jahre-R&B auszeichnet, findet bereits Anklang bei Künstlern wie Lil Uzi Vert. Epidemic Sound deutet an, dass dieser Trend ein breiteres Interesse von Kreativen und Publikum an Nischen-Klangwelten widerspiegelt.
Auch das Umweltbewusstsein wird als wichtiger Faktor für die Gestaltung der Musiklandschaft hervorgehoben. Das Unternehmen prognostiziert eine steigende Nachfrage nach umweltfreundlichen Tourneepraktiken, solarbetriebenen Bühnen und CO2-neutralen Initiativen von Künstlern und Festivals, angetrieben durch ethische Überlegungen jüngerer Zielgruppen.
Darüber hinaus prognostiziert Epidemic Sound eine Nachfrage nach organischen, menschenzentrierten Klängen als Gegengewicht zu stark produzierten Pop- und KI-generierten Inhalten. Dies schließt einen Fokus auf echte Instrumente und Storytelling ein, der Hörer anspricht, die Authentizität suchen. Der Bericht thematisiert auch eine Wiederbelebung von Rock- und Metalgenres sowie den wachsenden Einfluss des Afrofuturismus auf die Popkultur.