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Epidemic Sound: Vorausschau auf Musik­trends 2026

Epidemic Sound hat seine Prognosen für die Musik­trends 2026 veröffentlicht. Die Plattform erwartet das Aufkommen von Genremischungen wie PluggnB und ein wachsendes Interesse an organischen Klängen.

10. Juni 2026
Epidemic Sound: Vorausschau auf Musik­trends 2026

Die Musiklizenzierungsplattform Epidemic Sound hat ihre Vorausschau auf die Musik­trends veröffentlicht, die für das Jahr 2026 erwartet werden. Die Analyse identifiziert sechs Schlüsselbereiche, die im kommenden Jahr signifikantes Wachstum und breite Akzeptanz erfahren sollen.

Zu den wichtigsten Trends gehören der Aufstieg von PluggnB, einer Mischung aus R&B und Trap-Musik, sowie eine zunehmende Betonung von Nachhaltigkeit in der Musik­industrie. Trotz technologischer Fortschritte wie KI erwartet Epidemic Sound eine Gegenbewegung hin zu organischen Klängen und authentischer Instrumentierung. Afrofuturismus und eine Wiederbelebung von Rock- und Metal­musik werden ebenfalls prognostiziert, ebenso wie eine Verwischung von Genre­grenzen in einem Post-Genre-Zeitalter.

Das Unternehmen hebt insbesondere PluggnB als Mikrogenre hervor, von dem erwartet wird, dass es Mainstream-Aufmerksamkeit erlangt. Dieser Stil, der sich durch seinen entspannten, verträumten Trap-Sound in Kombination mit Einflüssen aus den 90er-Jahre-R&B auszeichnet, findet bereits Anklang bei Künstlern wie Lil Uzi Vert. Epidemic Sound deutet an, dass dieser Trend ein breiteres Interesse von Kreativen und Publikum an Nischen-Klang­welten widerspiegelt.

Auch das Umweltbewusstsein wird als wichtiger Faktor für die Gestaltung der Musik­landschaft hervorgehoben. Das Unternehmen prognostiziert eine steigende Nachfrage nach umweltfreundlichen Tournee­praktiken, solarbetriebenen Bühnen und CO2-neutralen Initiativen von Künstlern und Festivals, angetrieben durch ethische Überlegungen jüngerer Zielgruppen.

Darüber hinaus prognostiziert Epidemic Sound eine Nachfrage nach organischen, menschenzentrierten Klängen als Gegengewicht zu stark produzierten Pop- und KI-generierten Inhalten. Dies schließt einen Fokus auf echte Instrumente und Storytelling ein, der Hörer anspricht, die Authentizität suchen. Der Bericht thematisiert auch eine Wiederbelebung von Rock- und Metal­genres sowie den wachsenden Einfluss des Afrofuturismus auf die Popkultur.

Originalquelle: epidemicsound.com