Epiroc bezieht fossilfreien Stahl von SSAB für Bergbauausrüstung
Das Unternehmen Epiroc, das die Bergbau- und Infrastrukturindustrie bedient, geht eine Partnerschaft mit dem Stahlhersteller SSAB ein, um fossilfreien Stahl für die Produktion seiner Bergbauausrüstung zu beschaffen.
Epiroc hat eine Partnerschaftsvereinbarung mit dem Stahlhersteller SSAB geschlossen, um fossilfreien Stahl für die Herstellung seiner Bergbauausrüstung zu beziehen. Diese Zusammenarbeit zielt darauf ab, den CO2-Fußabdruck von Epiroc's Betrieben zu reduzieren.
Der Stahl wird zunächst für die Produktion eines Prototyp einer Untertagebohrmaschine in Epiroc's Werk in Örebro, Schweden, verwendet. Das Unternehmen plant, die Verwendung des nachhaltigen Materials im Laufe der Zeit zu erhöhen, während es auf sein Ziel hinarbeitet, die CO2e-Emissionen bis 2030 zu halbieren.
SSAB entwickelt fossilfreien Stahl durch die HYBRIT-Initiative, bei der traditionelle Koks mit fossilfreiem Strom und Wasserstoff im Stahlherstellungsprozess ersetzt werden. Diese Methode reduziert die Kohlendioxidemissionen erheblich. SSAB erwartet, ab 2026 fossilfreien Stahl im kommerziellen Maßstab zu liefern.
Epiroc's Präsidentin und CEO Helena Hedblom erklärte, dass Nachhaltigkeit ein integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie ist und diese Partnerschaft seine ehrgeizigen Klimaziele unterstützen wird. SSAB's Präsident und CEO Martin Lindqvist begrüßte Epiroc als Partner und betonte die wachsende Nachfrage nach fossilfreiem Stahl sowie SSAB's beschleunigte grüne Transformation.