Epiroc liefert Bergbauausrüstung für wiedereröffnendes Bergwerk im Kongo
Das schwedische Unternehmen Epiroc hat einen Großauftrag für Bergbauausrüstung vom Bauunternehmer JCHX Mining and Construction Ltd. für eine wiedereröffnende Untertagmine in der Demokratischen Republik Kongo erhalten.
Der schwedische Ausrüster Epiroc hat einen bedeutenden Auftrag über Bergbaumaschinen vom Bauunternehmen JCHX Mining and Construction Ltd. erhalten. Die Ausrüstung ist für die Wiedereröffnung der Kipushi-Mine in der Demokratischen Republik Kongo bestimmt.
Die Kipushi-Mine in der Provinz Haut-Katanga, die seit 1994 stillgelegt war, wird derzeit für die Wiederinbetriebnahme vorbereitet. Die Bauarbeiten begannen im vergangenen Jahr, die Produktion soll bis Ende 2024 aufgenommen werden. Die Mine ist bekannt für ihre Vorkommen an Zink, Kupfer, Germanium und Silber.
Der Auftragswert beläuft sich auf rund 17 Millionen US-Dollar, gebucht im ersten Quartal 2023. Er umfasst mehrere Lader vom Typ Epiroc Scooptram ST14, Muldenkipper vom Typ Minetruck MT42 und Bohrgeräte vom Typ Simba. Die Maschinen werden mit Epirocs Telematiksystem für Echtzeit-Leistungsüberwachung geliefert und sind für Automatisierung und Fernsteuerung vorbereitet.
Die Auslieferung der in Schweden gefertigten Ausrüstung beginnt noch im Frühjahr und wird bis Anfang 2024 andauern. Die Kipushi-Mine gehört der Kipushi Corporation, einem Joint Venture zwischen Ivanhoe Mines und dem staatlichen Bergbauunternehmen Gécamines. Die Stromversorgung der Mine erfolgt durch erneuerbare Wasserkraft.