EQT Foundation vergibt über 1 Million Euro für Lösungen für kritische Mineralien
Die EQT Foundation hat Forschern von 11 Institutionen in 9 Ländern über 1 Million Euro an Fördermitteln zugesprochen. Die geförderten Projekte entwickeln Alternativen für kritische Mineralien in Batterien, der Wasserstoffproduktion und der Solarenergie.

Stockholm – 16. Juni 2026 – Die EQT Foundation hat über 1 Million Euro an Fördermitteln an Forscher von 11 Institutionen in 9 Ländern vergeben. Die Finanzierung ist für Lösungen im Bereich kritischer Mineralien der nächsten Generation bestimmt, die darauf abzielen, die Abhängigkeit von strategisch wichtigen und knappen Rohstoffen in Klimaschutztechnologien zu verringern.
Die Fördermittel unterstützen wissenschaftliche Forschung mit hohem Risiko und hohem Potenzial. Die Projekte konzentrieren sich auf die Entwicklung von Alternativen für Lithium, Seltene Erden und Iridium, die häufig in Batterien, der Wasserstoffproduktion und Solarmodulen verwendet werden. Ziel ist es, die Widerstandsfähigkeit der Lieferketten zu stärken und die globale Energiewende zu beschleunigen.
Die Forschungsbereiche umfassen die Gewinnung von Lithium aus Meerwasser und industriellen Abfallströmen, das Recycling von Batteriematerialien und Seltenerden sowie die Entwicklung von Energietechnologien auf Basis von häufig vorkommenden Materialien und die Reduzierung des Iridiumeinsatzes in Wasserstoffelektrolyseuren.
Die Geschäftsführerin der EQT Foundation, Cilia Holmes Indahl, erklärte, dass die grüne Transformation mit einem Materialproblem konfrontiert sei. "Zu viele saubere Technologien sind von wenigen kritischen Mineralien abhängig, die oft unter gefährlichen Bedingungen abgebaut werden. Lieferketten sind brüchig und Recyclingpraktiken unausgereift", sagte Holmes Indahl. "Die von uns unterstützten Forscher arbeiten an der harten Wissenschaft, um dies zu ändern."