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Equifax einigt sich in Sammelklage wegen fehlerhafter Kreditbewertungen

Der Kreditauskunftei-Riese Equifax zahlt 100 Millionen Dollar, um eine Klage wegen fehlerhafter Kreditwürdigkeitsprüfungen aus dem Jahr 2022 beizulegen.

29. Oktober 2026
Equifax einigt sich in Sammelklage wegen fehlerhafter Kreditbewertungen

Equifax hat einem Vergleich über 100 Millionen US-Dollar zugestimmt, um eine Sammelklage wegen fehlerhafter Kreditbewertungen beizulegen. Ein Programmierfehler im Frühjahr 2022 hatte dazu geführt, dass die Kreditwürdigkeit von etwa vier Millionen US-Bürgern falsch berechnet wurde, was sich negativ auf ihre Kredit- und Hypothekenanträge auswirkte.

Die Kläger machten geltend, dass die fehlerhaften Werte, die in manchen Fällen um 20 Punkte niedriger lagen als berechtigt, zur Ablehnung von Finanzierungen führten. Das Unternehmen bestreitet zwar jegliche Schuld und einen Verstoß gegen den Fair Credit Reporting Act (FCRA), strebt jedoch mit dem Vergleich die Vermeidung langwieriger Gerichtsverfahren an.

Der Anwalt David Berger bezeichnete die Einigung als die größte in der Geschichte des FCRA. Eine endgültige Anhörung ist für Januar 2027 angesetzt. Betroffene Verbraucher müssen ihre Ansprüche bis zum 28. Dezember 2026 einreichen, um eine Entschädigung zu erhalten, die voraussichtlich zwischen 95 und 280 US-Dollar pro Person liegen wird.

Originalquelle: fastcompany.com