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Gesundheit

Erasca, Inc. sieht sich nach Patentstreit und Patiententod mit Sammelklage konfrontiert

Erasca, Inc. steht vor einer Wertpapier-Sammelklage, nachdem die Aktie nach Patentverletzungsvorwürfen und der Nachricht über einen Patiententod um fast die Hälfte gefallen ist.

15. Juli 2026
Erasca, Inc. sieht sich nach Patentstreit und Patiententod mit Sammelklage konfrontiert

San Francisco – Erasca, Inc. (NASDAQ: ERAS) sieht sich mit einer Sammelklage wegen Wertpapierbetrugs konfrontiert, nachdem der Aktienkurs des Unternehmens um 48 Prozent oder 9,25 US-Dollar pro Aktie gefallen ist. Der Rückgang folgte auf Berichte, dass der Konkurrent Revolution Medicines (RevMed) Erasca der Patentverletzung im Zusammenhang mit Erascas pan-RAS-Molekülkleber ERAS-0015 beschuldigte. Zusätzlich wurde bekannt, dass ein Patient einen Monat nach Erhalt von ERAS-0015 starb.

Die Klage zielt darauf ab, Investoren zu vertreten, die Erasca-Stammaktien zwischen dem 14. Januar 2025 und dem 26. April 2026 erworben haben und erhebliche Verluste erlitten. Die kombinierten Nachrichten löschten über 2,8 Milliarden US-Dollar der Marktkapitalisierung von Erasca aus.

Laut der Klageschrift hat Erasca angeblich Investoren in die Irre geführt, indem es die Wirksamkeit von ERAS-0015 mit der konkurrierenden Therapie von RevMed verglich und ihnen seinen Schutz geistigen Eigentums zusicherte. Die Wahrheit kam angeblich am 27. April 2026 ans Licht, als Erasca mitteilte, ein Schreiben des Anwalts von RevMed erhalten zu haben, das seine Patentansprüche in Frage stellt. Das Unternehmen gab auch den Tod des Patienten nach der Behandlung bekannt.

Die nationale Anwaltskanzlei Hagens Berman, die sich auf die Rechte von Aktionären spezialisiert hat, untersucht die Angelegenheit. Die Kanzlei behauptet, Erasca habe Investoren möglicherweise absichtlich über das Sicherheitsprofil von ERAS-0015 und seine Wettbewerbsposition getäuscht. Investoren, die erhebliche Verluste erlitten haben, werden ermutigt, sich mit der Kanzlei in Verbindung zu setzen, um ihre rechtlichen Möglichkeiten zu besprechen.

Originalquelle: prnewswire.com